Schiff ahoi im hohen Norden – Annotation zum Kalender „Hurtigruten 2017“

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Skandinavienkenner wissen, wo eine der schönsten Seereise der Welt unternommen werden kann: in Norwegen. Am authentischsten ist die Fahrt durch über 100 Fjorde und in über zwei Dutzend Häfen mit einem Schiff der Hurtigruten und zwar mit einem alten Postschiff.

Vorzüglich eignet sich das Motorschiff Nordstjernen, das 1954 bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut wurde. Zuletzt wurde das Schiff 2013/14 modernisiert, doch die Atmosphäre des Atlantikkreuzers aus geschweißtem Stahl und mit viel Holz ist bis heute erhalten geblieben.

Weniger urige entlang der weitestgehend wilden norwegischen Fjordküste, die Dank Hurtigruten seit 1893 die Orte der über 2700 Kilometer langen norwegischen Westküste verbindet, geht es auf den neueren Pötten der Post- und Passagierschiffen zu, die zudem jede Menge Fracht befordern in die 35 Häfen von der alten Hansestadt Bergen bis zum dem Hafen Kirkenes befördern. Keine Frage: Heute verkehren auf der schnellen Route an der norwegischen Fjordküste luxoriöse Linienschiff, von denen einige aus Nah und Fern im Kalender „Hurtigruten 2017“ aus dem Bielefelder Verlag Delius Klasing zu sehen sind.

Erst den Kalender nach Weihnachten aufhängen, dann im neuen Jahr hin nach Bergen und hoch nach Kirkenes mit Hurtigruten. Gute Reise!

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Hurtigruten 2017, Kalender, mit Bilderläuterungen, Format 56 x 46,2 cm, Spiralbindung, Verlag: Delius Klasing, Bielefeld, 1. Auflage 2016, ISBN: 978-3-667-10490-8, Preise: 22,90 EUR (D), 22,90 EUR (A)




Wenn Roland Gerth in die Berge geht – Annotation zum Kalender „Licht in den Bergen 2017“ aus dem Verlag Delius Klasing

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Wenn der Schweizer Natur- und Reisefotografen Roland Gerth in die Berge geht samt und sonders Fotoausrüstung, dann nimmt er Aufnahmen von wilder und romantischer, anmutender und einladender, stimmungsvoller und spektakulären Kultur- und vor allem Naturlandschaften mit ins Tal und nach Hause. Wenige beeindruckende Bilder liefert er beim Bielefelder Verlag Delius Klasing ab, der immerhin ein Dutzend seiner atemberaubenden Aufnahmen auf große Kalenderblätter drucken ließ.

Wo Gerth geht, das wird dem Kopf hinter dem Auge des Betrachters der Bild schnell klar, gehen nicht Massen von Menschen, obwohl Massentourismus nicht nur in Mittelgebirgen sondern auch im höchsten Gebirge Europa, den Alpen, seit Jahrzehnten zum Tagesgeschäft gehört. Fern der Geschäftigkeit der großen Täler mit Dörfern, die längst Schlafstädten voller Trubel gleichen, bieten die Bilder Geduld. Zudem strahlen sie unweigerlich eine Ruhe aus, die man dort, wohin man blickt, sucht.

„Abseits der üblichen Touristenpfade – unterwegs, um die vielfältige Schönheit der Berge und das spezielle Licht dieser grandiosen Landschaft einzufangen“, lese ich in einer Pressemitteilung des Verlags. Genau dort will ich sein, genau das will ich erleben.

Motiven mit „einsamen Tälern, steil aufragenden kahlen Felswänden, rauschenden Bächen und majestätischen, schneebedeckten Gipfeln, die – in ständig wechselndes Licht getaucht – immer wieder neue fantastische Stimmungen präsentieren, sind Grund genug, dass die Bergwelt das Sehnsuchtsziel vieler Menschen ist“ und mit dem 2017er-Kalender „Licht in den Bergen“ von Roland Gerth holt man sich davon ein Stück in die eigenen vier Wände.

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Licht in den Bergen 2017, Fotograf: Roland Gerth, Kalender, Format 70 x 57,3 cm, Spiralbindung, Verlag: Delius Klasing, Bielefeld, 1. Auflage 2016, ISBN: 978-3-667-10493-9, Preise: 39,90 EUR (D), 39,90 EUR (A)