Rosaanas farbige Tiere. Vernissage der Ausstellung „Animales de colores“ am 9.12., Musik: C. Frenn, Malerei von Rosaana Velasco

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Mexikanische Jenseitstiere, wie sie in dem Disney-Pixar-Film Coco zu sehen sind
Leicht kann man die bunten Tiere mexikanischer Provenienz von monochromen einheimischen unterscheiden. Besonders leuchtende Besipiele bietet Disneys Zeichentrickfilm "Coco". © 2017 Foto/ BU: Andreas Hagemoser

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Wer den Disney-Pixar-Zeichentrickfilm „Coco“ kennt, der seit dem 30. November bundesweit in den Kinos ist, weiß, wie farbig in der Vorstellung der Mexikaner Tiere sein können. Die Berliner Künstlerin Rosaana Velasco präsentiert nun ihre Vision bunter Tiere im Chipi Chipi. Das duale Jahr zwischen Mexiko und der Bundesrepublik Deutschland hat noch einmal den kulturellen Reichtum des alten Landes zwischen Atlantik und Pazifik gezeigt. Einen Teil dieses Reichtums erschafft Rosaana Velasco immer wieder neu. Die Deutschmexikanerin wird bei der Eröffnung anwesend sein. Keine Selbstverständlichkeit, tourt sie doch von einer Ausstellung zur nächsten, gerade baute sie in Nordrhein-Westfalen ein Kunstwerk wieder ab, demnächst wird sie den Großen Teich überqueren und auch Pariser Galerien beherbergten bereits Teile ihres Oevres.

Zitat aus dem Artikel in Kulturexpresso vom 18. November 2017 („Von Rosaana Velasco gestalteter mexikanischer Totenaltar am Volkstrauertag und bis zum Totensonntag, dem Thementag Lateinamerika, im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zu besichtigen“): „Die Vorstellungswelt der Mexikaner und Mexikanerinnen ist besonders reich und bunt, genannt seien vor allem die Geisttiere, die die Seelen führen sollen. Sie sind sehr bunt und ähneln lebenden Tierarten nur bedingt. Die in allen Farben schillernden Fabelwesen bereichern einen Trickspielfilm ungemein.“

Gemeint ist der Animationsfilm „Coco“, der seit dem 30. November 2017 mit großem Erfolg auch in den deutschen Kinos zu sehen ist, nachdem er in den Vereinigten Staaten von Mexiko zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten wurde (zusammen mit „Ramon“) und in den Vereinigten Staaten von Amerika an die 1. Stelle der Kinocharts gelangte.

Der Hund ist bunt

Ein ständiger Begleiter der Hauptfigur, des talentierten, gitarrespielenden kleinen Jungen, ist ein Hund. Dieser erfährt eine nur in Trickfilmen mögliche Metamorphose, Verwandlung, von einem braunen Fell- zu einem buntleuchtenden Geisttier.

Kein Tischlervogel

Ein Werk wird heute nicht zu sehen sein: der putzige Tischlervogel „Pájaro Carpintero“, ein echter Hingucker. Velasco hatte das Gemälde für die Opfer der September-Erdbeben in Mexiko-Stadt, Puebla und Umgebung zur Verfügung gestellt, bei der Auktion mit Matthias Fischer kam es sogleich unter den Hammer (Kulturexpresso berichtete am 25. Oktober: „Im Tiergarten, im Tiergarten ist Kunstauktion. Versteigerung zugunsten der Erdbebenopfer in Mexiko-Stadt mit Werken von Bianca Monroy, Vanessa Enriquez, …“)

Umso gespannter kann man sein, welche echten oder Phantasietiere sie mit Farbe abgebildet hat. Ist der Riesen-Hai aus dem Tapir dabei?

Ausstellung „Animales de colores“
„Vernissage“ am Nachmittag, Samstag den 9.12.2017 um 15 Uhr.
Begrüßung: Marcela Villanueva
Musikalische Begleitung C. Frenn
Anschrift & Öffnungszeiten
„Chipi Chipi Bombón“ – Craft-Eis, Warschauer Straße 12, 10243 Berlin

Dauer der Ausstellung: 9.12.2017- 9.1.2018, Montag bis Sonntag 15-23 Uhr

Anfahrt:
Das Haus Warschauer Straße 12 befindet sich etwas nördlich der Grünberger Straße auf der Westseite des Boulevards. Es ist etwa das dritte Haus von der Ecke.

(Auto: Viele Halteverbote, wenige Parkplätze, bei Anfahrt mit dem Auto Zeit auch für die Wege von und zum Parkplatz einplanen. Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsmittel empfehlenswert. Schnee- und Glättewarnung.)

S- + U-Bahnhof Warschauer Straße S 3, 5, 7, 75, 9, U-Bahn-Linie U 1, Straßenbahn Tram M10, Bus 248, 347

Nichts für Veggies

Rosaana Velascos Ausstellung „Animales de colores“ wird unterstützt von Karne-Kunst, einer Organisation zur Förderung lateinamerikanischer Kunst in der Bundesrepublik Deutschland. Karne ist tatsächlich das Fleisch, das wir aus dem Wort „Karneval“ kennen. Es wird absichtlich mit „K“ geschrieben, als ob es ein deutsches Wort wäre und soll an die Bereicherung erinnern, die die mexikanische, mittel- und südamerikanische Kunst & Kultur mit ihrer Sinnlichkeit für die kühlen deutschen Dichter, Denker und Erfinder darstellt.
Andere Projekte waren und werden sein:
7.9. bis 15.11.2017. „Mujeres latinoamericanas“ (‚Lateinamerikanische Frauen‘), (Xochi Berlín)
4.11. bis 8.12.2017 Blumenportäts („Floral portraits“) von Isabela Savastano. (Chipi-Chipi)
Samstag, 16.12.2017: „Transcurso“-Party, Musik & Ausstelung (music and exhibition). (Peterburg Art Space)

www.karnekunst.com

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