Ruhrtriennale 2019 hat begonnen

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Der rostende Förderturm einer Zeche im Ruhrgebiet. Quelle: Pixabay, Foto: Willi Heidelbach

Ruhr, Deutschland (Kulturexpresso). Nun läuft sie wieder: die Ruhrtriennale. Sie gilt gemeinhin als ein internationales Festival der Künste, zu dem seit 2002 unter einer alle drei Jahre wechselnden künstlerischen Leitung zeitgenössische Künstler eingeladen werden, die beeindruckenden Bauten der Industriearchitektur im Ruhrgebiet zu bespielen.

Zu den Orten gehören Häuser und Hallen, Kokereien und Maschinenhäuser, aber auch Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie. Die Jahrhunderthalle Bochum mit der angrenzenden Turbinenhalle und dem Dampfgebläsehaus gilt als Zentrum, aber auch die Gebläsehalle, Kraftzentrale und Gießhalle im Landschaftspark Duisburg-Nord gehören wie die Halde Haniel in Bottrop oder die Zeche Lohberg in Dinslaken dazu.

Laut Pressemitteilung der Ruhrtriennale vom 16.8.2019 wurde das diesjährige Festival mit der Premiere von Christoph Marthalers „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ am 21. August im Audimax der Ruhr-Universität Bochum eröffnet.

Heute, am Donnerstag, den 22. August 2019, wird die Uraufführung „All the good“ in der Maschinenhalle Zweckel geboten und morgen, am Freitag, den 23. August 2019, wird in der Bochumer Jahrhunderthalle die Deusche Erstaufführung von Heiner Goebbels „Everything that Happened and Would Happen” angepriesen.

Was zwischen dem 21. August 2019 und dem 29. September 2019 noch alles stattfindet, das wird auf auf der Heimatseite der Ruhrtriennale im Weltnetz mitgeteilt.

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