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Freitag, 30. Oktober 2020
Schlagworte Aufführung

SCHLAGWORTE: Aufführung

Aufbruch zu neuen Ufern – Oper Leipzig startet in eine spannende...

Leizpig, Sachsen, Deutschland (Weltexpress). Die Oper Leipzig scheint sich unter der Intendanz von Ulf Schirmer mittlerweile auf einem stabilen Erfolgskurs zu befinden. In der Stadtverwaltung sollen Politiker aller Parteien von der enormen Ausstrahlung Leipzigs als Musikstadt endlich überzeugt worden sein und demzufolge auch die Oper sowie die Musikalische Komödie nicht mehr als mögliches Sparobjekt einzuordnen.

„Du hörtest mein Gras wachsen“ – Ein musikalisch-literarischer Mascha-Kaléko-Abend

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In überwältigendem, eindringlichen Spiel spiegelt die Schauspielerin Regine Gebhardt bravourös in einer fast zweistündigen Aufführung das Leben der jüdischen Berliner Dichterin Mascha Kaléko wieder, die in den 30ern populär war.

Im Zweifel für die Freiheit – „Willy 100“ im Bonner Contra-Kreis-Theater

Bonn, NRW, Deutschland (Weltexpress). Hundert Jahre Willy Brandt. Was wäre da als Hommage plakativer als die Themen Oberbürgermeister von Berlin, Kniefall in Warschau oder Friedensnobelpreis in Oslo? Autor Johann Jakob Wurster geht jedoch einen anderen Weg. Unter dem Titel „Willy 100. Im Zweifel für die Freiheit“ wählt er eine fast vergessene Episode aus dem frühen Leben von Willy Brandt und verdichtet sie zu der Kollage einer aufregenden Zeit im nacholympischen Berlin des Jahres 1936.

Heile Welt in Baden-Baden

Berlin (Weltexpress) - Baden-Baden hat die höchste Millionärsdichte im Südwesten der Bundesrepublik. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg kommen auf 10 000 Steuerpflichtige in Baden-Baden 11,6 Millionäre, in Stuttgart 6,3, in Heilbronn 6,1; im Landesdurchschnitt sind es 3,3. Mit Millionären sind hier Steuerpflichtige gemeint, die mindestens eine Million Einkommen im Jahr haben. Ihr Vermögen dürfte ein Mehrfaches betragen.

20. Classic Open Air: Credo & Carmina Burana

Berlin (Weltexpress) - Erwartungsvolle Stimmung am Samstagabend (9. Juli) auf dem Berliner Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Europas. Festivaldirektor Gerhard Kämpfe freut sich über den großen Publikumszuspruch und begrüßt die Botschafter Polens und Belgiens zu einem außergewöhnlichen Konzertabend.

Aus dem Paradies in die Freiheit – Haydns „Die Schöpfung“ im...

Berlin (Weltexpress) - Am Anfang ist nur Dunkelheit. Das Chaos. Zwei Schläge des Orchesters. Kurz und scharf. Sanft dann die Streicher, die Holzbläser. Die Ouvertüre. Sie spannt sich ewig, enthält sich der Kadenz. Die leise Stimme des Baritons. Und es wird Licht. Joseph Haydns „Die Schöpfung“ im Berliner Dom. Christoph Hagel bringt das berühmte Oratorium, mehr Weltumarmung als Gottesdienst, nach Berlin.

Großversuch: Die Berliner Philharmoniker live auf der Kinoleinwand – Cinestar Wildau...

Berlin (Weltexpress) - Wim Wenders, begeisterter Anhänger neuester Technik, hatte bereits vor Jahren die Vision, mittels der digitalen Technik jeglichen Film per Satellit auf die Kinoleinwand   zu holen. Praktisch ein freier Zugriff auf ein universelles Programm. So weit ist es noch nicht. Die Kinos müssten, wenn auch nicht völlig um-, so doch teilweise neu ausgerüstet werden. Und nicht wenige Filmemacher und Kinofreunde geben dem guten alten 35-mm-Film, der seine unverwechselbare Ästhetik hat, den Vorzug.

Erst spielte die „Aida“ im Wasser, dann fiel sie ins Wasser...

Frankfurt am Main (Weltexpress) - Nein, nicht die Hauptperson, die äthiopische Königstochter Aida, die sich in den Falschen verliebt, weshalb am Schluß beide ihre Liebe mit dem Tod büßen, nein, nicht diese schöne und von Maria José Siri lyrisch zart und dramatisch zugleich gesungen, fiel ins Wasser, sondern gleich die ganze Oper, die in der veränderten Produktion des Letztjahres am 22. Juli in Bregenz Premiere hatte und diesjährig bis zum 22. August durchgespielt wird. Es war 22.50 Uhr, wir waren mitten im dritten der vieraktigen Oper, als der von den Ägyptern als Feldherr belobigte Radames (männlich und entschlossen und dennoch verletzlich: Arnold Rawls) auf die von den Ägyptern versklavte Aida trifft. Wieder trifft, denn er glaubte sie verloren. Und so schmelzen beide in außerordentlichem Wohlgesang dahin, man sieht sie sich küssen und umarmen, aber man hört sie plötzlich nicht mehr. Wurde ihnen der Strom abgestellt, fiel die technische Anlage aus? Wir sind in Bregenz, auf der Seebühne, die über 7 000 Besucher faßt, und wo diesmal mit den ersten Tönen der Ouvertüre auch die ersten Regentropfen fielen.

Weltanschauungen – Der ungarische Regisseur Victor Bodó mit seiner Handke-Inszenierung beim...

Berlin (Weltexpress) - Im Januar 2007 war in Berlin in den Kammerspielen die Uraufführung von „Pizzicato“ zu erleben, ein Stück, das als „work in progress“ entstanden war, inszeniert von Victor Bodó mit deutschen und ungarischen SchauspielerInnen sowie Studierenden der Universität der Künste. Mich hat diese hoch professionelle Arbeit voller Verrücktheiten, getragen von einer Phantasie, mit der die Welt lustvoll aus den Angeln gehoben und auf den Kopf gestellt wird, derart begeistert, dass ich nun mit höchster Spannung das Gastspiel vom Schauspielhaus Graz mit einer neuen Inszenierung von Victor Bodó beim Theatertreffen erwartete.

Menschenmaß: Vom verliebten Gockel zum sozialen Aufsteiger, arbeitswütigen Neureichen und Gangsterboß...

Frankfurt am Main (Weltexpress) - Schizophren. Schizophren ist es jedes Mal von Neuem, wenn man Opern, deren Aufführungen man x-mal gesehen hat, so anschaut, als ob es das erste Mal wäre und auch so bespricht. Erst recht schizophren beim ’Rheingold”˜, das den Untergang von Wagners Tetralogie vorbereitet soll, der dann in der „Götterdämmerung“ das Ende der Welt beschert - und auf jedes Ende einen neuen Anfang nötig macht - , wenngleich nicht immer so dramatisch wie in New York unter der Regie des Wiener Otto Schenk, wo in den Neunzigern die mythischen Mauern der Götterburg Walhall mit lautem Getöse und echtem Feuer zusammenbrachen. Das ist in Frankfurt nicht zu erwarten, denn das Bühnenbild von Jens Kilian ist ein kühles, technisches Abstraktum, das - so meinen wir – wesentliche Teile der Regie von Vera Nemirova mitübernommen oder doch zumindest vorgegeben hat. Eine aufs Menschenmaß getrimmte Welterschaffungserzählung, was man sowohl positiv: der Mensch im Mittelpunkt, wie auch negativ: Reduktion des Mythos auf menschlich Banales und Modisches verstehen kann. Und genauso durchwachsen sind unsere Eindrücke.

BELIEBT

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