Am 25. August heißt es zur Langen Nacht der Museen „Habibi Jerusalem!“ im Jüdischen Museum Berlin

Israel.
© 2015, Foto: Dr. Bernd Kregel

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Die nächste Lange Nacht der Museen findet als Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Museen und der Kulturprojekte Berlin GmbH am 25. August 2018 in Berlin statt und auch das Jüdische Museum Berlin macht wieder mit. Im Museumsgarten und Glashof heißt es „Habibi Jerusalem!“.

Thema sei laut Pressemitteilung des Jüdischen Museums Berlin vom 24.7.2018 das „Treiben auf dem Mahane Yehuda Markt“ und das „Leben auf den Straßen und Plätzen Jerusalems“ rund um den Machne im Zentrum der Hauptstadt Israels, von denen man sich habe „inspirieren lassen“. Es gebe „Street Food, Cocktails und orientalische DJ-Beats“ und das in einer Zeit, in der das viel beachtete Nationalitätsgesetz in Israel beschlossen wurde, dass auf eine Trennung von Arabern und Juden zielt. Beispielsweise ist Arabisch jetzt keine Landessprache. Das Nationalitätsgesetzt wurde vor dem Hintergrund beschlossen, dass eine Zweistaatenlösung in weiter Ferne scheint. Außerdem halten sich Araber und Juden zwischen Jordan und Mittelmeer mittlerweile zahlenmäßig die Waage, was bei einer Einstaatenlösung das Ende der jüdischen Mehrheit bedeuten würde.

Was dazu am 25. August 2018 zu hören sein wird, das werden wir erfahren und fragen, was das für Jerusalem, auf die allerlei Leute nicht nur im Judenstaat Israel Anspruch erheben, bedeutet.

Vom langen Thema zur Langen Nacht, zu der es vorab heißt, dass „Kult-Serien aus und über Jerusalem“ wie „Arab Labor“ und „Srugim“ gezeigt werden würden.

Weiter im Text der Pressemitteilung: „Das berlinweite Treppen-Thema der Langen Nacht wird mit Führungen, Spielen und Performances aufgegriffen. Treppauf, treppab durch das Museum geht es, wenn die Performancekünstlerinnen Adi Liraz und Hori Izhaki in ‚Up.Side.Down‘ über ihre persönliche Reise von Jerusalem nach Berlin erzählen. Ob Treppen, Märkte, Stadtteile: Kurz vor dem offiziellen Launch im September gibt es zur Langen Nacht der Museen auch eine Sneak-Preview des neuen Online-Portals ‚Jewish Places‚, das jüdische Lokalgeschichte mit einer interaktiven Karte verbindet.“

Eintritt: Lange-Nacht-Ticket, erhältlich an der Museumskasse (18 Euro, ermäßigt 12 Euro. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.)

Zeit: 18-2 Uhr

Weitere Informationen: https://www.jmberlin.de/lange-nacht-der-museen-2018

Anzeige

Vorheriger ArtikelDas „Kennerspiel des Jahres 2018“ trägt den Titel „Die Quacksalber von Quedlinburg“ und stammt von Wolfgang Warsch
Nächster Artikel„Paris, Frankfurt am Main und die 1968er Generation“ – Ausstellung der Fotografin Inge Werth im Museum Giersch der Goethe-Universität