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Kapitalverbrechen in Cascais, aber der Ursprung liegt nicht im Atlantik, sondern in der Altstadt von Lissabon – Annotation zum Lissabon-Krimi „Portugiesische Sünde“ von Luis Sellano

"Portugiesische Sünde", ein Lissabon-Krimi von Luis Sellano. © Heyne

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Wer hat, der kann von Lissabon am Tejo hinaus an an die Küste wandern oder fahren. Wer nach Cascais möchte, der nimmt vorzugsweise und traditionell die Straßenbahn. Dort locken nicht nur Strände einer sandigen Buch am Atlantik, sondern Kunst und Kultur.

Wie wäre es mit einem Besuch des Museum Conde Castro Guimarães in Cascais? Auch die Leuchttürme Farol de Guia bei Cascais und Farol de Santa Marta sowie die Casa de Santa Mario und die Casa das Histórias Paula Rego sind Besuche wert. Blicke von der Cidadela auf Cascais lohnen wie Blicke auf die Statue von Peter I. auf dem Rathausvorplatz von Cascais. Der auch Dom Pedro I. genannte Mann die als „der Grausame (O Cruel), wahlweise auch als „der Gerechte“ (O Justiceiro).

Ist nicht alles eine Frage des (Gegen-)Standpunktes zum herrschenden Falschen und der Sichtweise von diesem? Und was muß Helena Gomes am oberen Rand der sagenumwobenen Steilküste von Cascais sehen? Eine Tote unten am Strand. Helena und Henrik, Henrik Falkner, wittern weder Sonne noch See als Grund des Ablebens, sondern ein Verbrechen. Sie gehen der Sache auf den Grund und landen in den Gassen. Mit anderen Worten: ein Kapitalverbrechen in Cascais, aber der Ursprung liegt nicht im Atlantik, sondern in der Altstadt von Lissabon.

Bibliographische Angaben:

Luis Sellano, Portugiesische Sünde, ein Lissabon-Krimi, 304 Seiten, Sprache: Deutsch, Format: 13,5 x 20,6 cm, Bindung: Klappenbroschur, Verlag: Heyne im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, 1. Auflage 12.4.2023, ISBN: 978-3-453-44177-4, Preise: 15 EUR (Deutschland), 15,50 EUR (Österreich), 21,50 SFr

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im KULTUREXPRESSO.

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