Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Das Scheusal, als das Antonio Salieri bei dem einen oder anderen dargestellt wird, wahr er wohl nicht. Und auch bei Wolfgang Amadeus Mozart war nicht alles Gold, was glänzte. Salieri galt zu Lebzeiten durchaus als überaus erfolgreich, zudem als eine liebenswürdige Persönlichkeit.
War war „sein Schaffen dem Mozarts ebenbürtig?“ Diese Frage steht auf der Heimatseite der Berliner Philharmoniker im Weltnetz. Unter der Überschrift „Salieri contra Mozart? Mythos und Wahrheit einer Rivalität“ teilt Frederik Hanssen mit, daß „bereits unter den Zeitgenossen … Gerüchte, Salieri habe Mozart auf dem Gewissen“, kursierten. Ferner führt Hanssen aus: „Nur fünf Jahre, nachdem der Italiener das Zeitliche gesegnet hat, veröffentlicht Alexander Puschkin 1830 ein dramatisches Gedicht, das die Legende von der Vergiftung literarisiert. Nikolaj Rimsky-Korsakow macht 1898 eine Oper daraus. 1979 folgt Peter Shaffers Amadeus-Drama, uraufgeführt in London. 1984 bringt Miloš Forman das Bühnenstück auf die Leinwand, in einer kongenialen Verfilmung – mit der oben beschriebenen Szene als effektvoller optischer Ouvertüre. „
Er ergänzt, daß „die Mordtheorie da längst von der Wissenschaft entkräftet“ worden sei und Mozart – keine Frage – ein Genie war. Frederik Hanssen: „Wer aber war Antonio Salieri?“
Fragen über Fragen und Kammermusik von Mozart und Salieri am 4. März 2026, ab 20 Uhr im Kammermusiksaal.
Die Besetzung
Johanna Pichlmair Violine
Rachel Schmidt Violine
Tobias Reifland Viola
Kyoungmin Park Viola
Moritz Huemer Violoncello
László Gál Horn
Das Programm
Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Antonio Salieri
Vier Scherzi strumentali di stile fugato für Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart
Hornquintett Es-Dur KV 407
Antonio Salieri
Fuge für Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquintett Nr. 3 C-Dur KV 515
Anmerkung:
Dauer ca. 2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)
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