Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß die Mitglieder des Vereins eQuinoxe Europe e.V. mit Sitz in München, die als „Mission“ auf ihrer Heimatseite im Weltnetz formulieren, daß sie „europäische und internationale Filmemacher in der entscheidenden Phase der Drehbuchentwicklung … unterstützen“, „um stärkere Drehbücher zu liefern und so die Projekte schneller zur Finanzierung und Produktion zu bringen“, einen „Grund zu feiern“ hätten, das steht in einer mit gesinnungsgetriebenem Geschlechtergeschmiere durchseuchten Pressemitteilung, welche die KULTUREXPRESSO-Redaktion von der Just Publicity GmbH mit Sitz in München am 9.2.2026 erhielt.
Unter der Überschrift „Eine Weltpremiere im Panorama der Berlinale 2026 und neun eQuinoxe geförderte Drehbücher aktuell in Produktion“ wird darin mitgeteilt, daß „pünktlich zum 25jährigen Jubiläum von eQuinoxe Europe e.V. … eines seiner geförderten Projekte am 15. Februar 2026 Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin“ feiere. Dabei handelt es sich um den Film mit dem englischen Titel „The Education of Jane Cumming“ der deutschen Autorin und Regisseurin Sophie Heldman, die im Herbst 2015 am International Screenwriters Workshop teilgenommen hatte“.
Sophie Heldman schreib also nicht nur das geförderte Buch, sondern führte auch Regie beim geförderten Film. Auf der Heimatseite der Berlinale im Weltnetz wird darauf hingewiesen, daß Flora Nicholson nicht nur wie Clare Dunne, Mia Tharia, Fiona Shaw und Sadie Shimmin im Film als Darsteller vorkommen wie viele andere mehr, sondern sie wird auch unter dem Hinweis „Buch“ notiert.
Flora Nicholson stellte übrigens Jane Pirie dar und Clare Dunne Marianne Woods. Beide sind Lehrerinnen 1810 in Edinburgh, das als Alba, wie die Einheimischen sagen und schreiben, beziehungsweise Scotland, wie die englischen Invasoren und Besatzer sagen und schreiben, zum VK gehört, weil denen, die zum Adel und zur Kirche gehören, das Hemd näher war als der Rock. Beides hätten sie wohl verloren, wenn sie nicht das Volk verraten hätten. So wurde und wird auch das lateinisch Caledonia oder Scotia genannte Alba mehr denn je umgevolkt. Umvolkung scheint das Thema des Films, denn die englischen Lehrerinen nehmen ein Mädchen aus dem Indien genannten Bharat auf, deren Völker von den Engländern / Briten heimgesucht wurden, inklusive Invasion und Besatzung sowie Ausbeutung.
Jane Cumming ist ein uneheliches Enkelkind von 15 Jahren, das über den Sommer bei den beiden Lehrerinnen bleibt. Lustig wird’s wohl. In der Beschreibung ist von Grenzen die Rede, die es zwischen Wohnung und Klassenzimmer gebe, die verschwinden würden, und von Spannungen, die nach dem Sommer entstehen würden, wenn die Schule wieder beginnt und somit der angebliche Ernst des Lebens.
Das Leben wird noch ernster. Zitat Berlinale-Heimatseite: „Die Lehrerinnen fühlen sich vom wachsendem Bedürfnis des Mädchens nach Nähe ebenso überfordert wie von ihrer eigenen sich verändernden Beziehung. Jane Cumming fühlt sich aus ihrer neuen Familie ausgeschlossen und verlangt, zu ihrer Großmutter zurückgebracht zu werden. Es folgt eine Anschuldigung, die Jane Pirie und Marianne Woods in einen existenziellen Kampf zwingt und die in einen jahrelangen Rechtsstreit mündet, der das schottische Establishment erschüttert.“
Ob sich die Unterstützung beim Schreiben des Drehbuches für das historische Beziehungsdrama gelohnt hat, das werden wohl nur Kenner und Kritiker beurteilen können, denn die Geschichte, die erzählt wird, ist eine „nach wahren Begebenheiten“. Meiner Meinung nach sollten dafür Wahrheit und Klarheit das alles entscheidende Kriterium sein, um die Sache selbst und ihre Geschichte auf die Höhe des Begriffes zu bringen, und nicht „kreative Visionen“, um „das kreative und kommerzielle Potenzial“ des Films, der aus Dummheit oder Bosheit als ein „europäischer“ behauptet wird, „weltweit zu steigern“.
Über die Anschauung der Filmemacher zum Fall darf das geneigte Publikum gespannt sein.
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