Komisch-klamaukige Kleinstadt-Polizisten in „Faking Bullshit“ – Uniformierte Migrantifa- und Trallala-Miliz in einer politisch-korrekten Ende-gut-alles-gut-Kriminalkomödie

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Szene aus dem Film "Faking Bullshit" Alexander Schubert. © EuroVideo Medien GmbH, Telepool GmbH

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Die Komödie mit dem Dummdeutsch-Titel „Faking Bullshit – Krimineller als die Polizei erlaubt“, die Mitte September 2020 für kurze Zeit in einigen Kinos gezeigt wurde, ist nun als DVD erhältlich und darf gekauft werden. Dafür bekommen Glotzer in etwas über 100 Minuten eine politisch-korrekte Ende-gut-alles-gut-Komödie mit Possen aus der NRW-Provinz, könnte Ahlen sein, komischen Kleinstadt-Polizisten, die zu einer Migranten-Miliz mutieren in einem Häusermeer, in dem Deutsche doof, alte oder neue Nationalsozialisten sowie Penner, Polizisten und blondes Gift sind und ansonsten witzige Ausländer das Bild beherrschen, unisono voller Heiterkeit oder in Uniform.

Szene aus dem Film „Faking Bullshit“ Alexander Schubert. © EuroVideo Medien GmbH, Telepool GmbH

Wachtmeister Rainer (gespielt von Alexander von Glenck) leitet Wache 23 mit vier Polizisten, die nur spielen wollen, selten bellen und nie beißen. Rocky (Erkan Acar), Deniz (Erkan Acar), Rocky (Adrian Topol) sowie die Eheleute Hagen (Alexander Hörbe) und Netti (Susanne Schnmapp) erledigen den Dienst unaufgeregt und sich selbst. Ist ja nix los. Deswegen soll der uniformierte Haufen aufgelöst und die Polizeiwache abgeschafft werden. Vorher wird Tina (Sina Tkotsch) von der Polizeiführung aus Düsseldorf geschickt, um ein abschließendes Urteil zu fällen, bevor der Baum fällt. Rainer scheint aufgegeben zu haben, aber die Gendarmen kämpfen für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes, erst zwei, dann vier, indem sie fröhlich, flott und frech Straftaten vortäuschen und Ermittlungen simulieren.

Szene aus dem Film „Faking Bullshit“ Alexander Schubert. © EuroVideo Medien GmbH, Telepool GmbH

In Kioskinhaber Yilmaz (Reza Brojerdi), Klaus (Bjarne Mädel), einem Deutschen ohne Wohnung, einem Asia-Restaurant-Inhaber und einem Dönerbuden-Besitzer finden sie ihren Opfer. Als es darum geht, auch Täter zu präsentieren und also Erfolge, stoßen die Staatsdiener beim Hakenkreuzschmieren und Molotowcocktail-Weitwurf auf einen echten Fall mit falschen Augen. Hinter der Mösenmalerei einer anfangs Unbekannten, deren Kunst geklaut wurde, verbirgt sich der Kampf einer Frau für Frauen. Nennen wir den frivolen Firlefanz Feminismus. Der steckt im Topf für die Geschichte, in den noch Faschismus und Rassismus und jede Menge Klischees gekippt werden. Das Ahlener Allerlei hat Alexander Schubert, der nicht nur die Regie führte, sondern auch die Drehbuch-Feder, politisch-korrekt gerührt und den lustigen Migrantenstadel weichgekocht.

© EuroVideo Medien GmbH, Telepool GmbH

Die 100 Minuten Quatsch-Komödie vor dem Hintergrund der Umvolkung wird auf Film-Festivals für Volksverräter, Antideutsche und Gutmenschen wie Gretaisten und Freitagsschulschwänzer bestehen. Für noch mehr Fördergelder fehlen Schwule, die schon am Stock gehen, und einäugige Lesben mit Migrationshintergrund. Allerdings ist die Ich-lös-den-Fall-auf-jeden-Fall-Komödie gut besetzt worden. Mehr oder weniger überzeugen alle Schauspieler, sogar die in den Nebenrollen.

Keine Frage, der Film ist flott, Langeweile kommt nicht auf, witzig, auch schwarzer Humor kommt vor, aber vielleicht auch völlig überladen, was die Laberei angeht. Keine Frage, Schubert entlockt mir manchen Schmunzler und Lacher. Dass die Handlung weit hergeholt ist, Wurst. Die Dialoge sind zu sehr Kleinkunstbühne, zu klischeehaft. Da hat der Kopf mal Pause.

Fürs Heimkino ist „Faking Bullshit – Krimineller als die Polizei erlaubt“ ab 25. Februar 2021 als DVD und Blu-ray erhältlich, digital ist die leicht ins klamaukige abschweifende Kriminalkomödie bereits seit 11. Februar 2021 verfügbar!

Filmographische Angaben

  • Titel: Faking Bullshit – Krimineller als die Polizei erlaubt!
  • Staat: BRD
  • Jahr: 2020
  • Sprache: Deutsch
  • Regie: Alexander Schubert
  • Drehbuch: Alexander Schubert
  • Kamera: Julian Landweer
  • Schnitt: Robert Hauser, Levent Celebi
  • Musik: Román Fleischer
  • Schauspieler: Erkan Acar (Deniz), Adrian Topol (Rocky), Susanne Schnapp (Netti), Alexander Hörbe (Hagen), Sina Tkotsch (Tina), Bjarne Mädel (Klaus), Alexander von Glenck (Rainer), Xenia Assenza (Adrienne), Friderikke-Maria Hörbe (Simone Tangwongsan), Reza Brojerdi (Yilmaz), Maria Ehrich (Jasmin)
  • Produzenten: Aysel Yilmaz, Erkan Acar, Eric Sonnenburg, Alexander von Glenck, Annegret Weitkämper-Krug, Alexander von Reden
  • Länge: 103 Minuten
  • Altersfreigabe: FSK 12

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