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Photographien von Herbert Hoffmann und anderen – Zur Ausstellung „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ in den Opelvillen in Rüsselsheim

Die Ausstellung "Der Duft der Bilder" in den Opelvillen Rüsselsheim.
Ankündigung der Ausstellung "Der Duft der Bilder" am Zaun der Opelvillen Rüsselsheim am 27. August 2018. © 2018, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso) In den Opelvillen in Rüsselsheim soll eine Ausstellung „Unter die Haut“ gehen. Jedenfalls heißt sie so mit dem sachdienlichen Zusatz „Tattoos im Blick“. Diese Ausstellung soll am 30.4.2026 beginnen und bis zum 13.9.2026 gezeigt werden.

In einer Pressemitteilung vom 28.4.2026 heißt es dazu, daß sich „die Opelvillen anlässlich der WDC erstmals Tätowierungen in der Gegenwartskunst“ widmen würden. Mit der Abkürzung ist die Veranstaltung World Design Capital Frankfurt Rhein-Main gemeint. In Hamburg an der Elbe habe, heißt es weiter, die Tatoolegende Herbert Hoffmann (1919-2010) gezeigt, daß „in seine ‚Älteste Tätowierstube‘ nicht nur Seeleute und im Hafen Arbeitende kamen…, sondern auch Akademikerinnen und Akademiker sowie Politiker und Hausfrauen“. „Über Jahrzehnte fotografierte er voller Passion tätowierte Menschen und schrieb ihre Lebensgeschichten auf. Eine breite Auswahl seiner bedeutenden Schwarz-Weiß-Fotografien ist Teil der Schau Unter die Haut, die nicht nur Tattoogeschichte dokumentiert, sondern auch einen Blick auf seine brillante Porträtfotografie öffnet.“

Weitere bekannte Namen, die es „zu entdecken“ gelte, werden genannt: „Ruth Martan (geboren 1949), Dr. Lakra (geb. 1972) oder Duke Riley (geb. 1972) sind zahlreiche bislang weniger bekannte Persönlichkeiten wie Rita Salt (geb. 1995), Michele Servadio (geb. 1986), Franziska Nast (geb. 1981, Itoyo Kinoshita (geb. 1978), David Schiesser (geb. 1989) oder Sarah Dubna (geb. 1992)“. „Darüber hinaus werden Valie Export (geb. 1940) und Jan Zappner (geb. 1973) werden „mit fotografischen Schlüsselwerken vertreten sein und die Künstlerin und Fotografien Sandra Mann (geb. 1970) wird eine ortsspezifische, partizipative Installation entwickeln.“

Besucher der Opelvillen in Rüsselsheim dürfen gespannt sein wie straffe Haut.

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