Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Der erst ostdeutsche und spätere deutsch-deutsche Handballgott Ursinus stieg mittels Biografie – der Titel des Buches lautet „“Verschlossene Tore – Mein Handball-Leben in Ost und West““ – neulich zu uns herab.

Wer im Osten geboren wurde und die Sportseiten in der Zeitung zuerst las, kam um Hans-Joachim Ursinus nicht herum. Als Handballer, Trainer und Hans Dampf in den Handball-Hallen zwischen Suhl und Saßnitz hinterließ er nicht nur seine Duftnote.

Der clevere Boy führte als Sportler, Manager und Privatmann gern ein Leben auf der Überholspur – was in der DDR nicht so einfach ging, weil dort die Partei bestimmte was mit dem Menschen geschah. Ursinus rebellierte ein bisschen und machte sich das Leben schwer. Wie er damit durchkam, was die Deutsche Einheit für ihn mit sich brachte und was er heute anstellt, lest ihr in seinem Buch.

Reichlich bebildert, allgemeinverständlich von Ursinus Schreibgehilfen Matthias Klaß aufgeschrieben und in altersgerechter Großschrift gesetzt, ist das Buch ein voluminöses Werk, das Handballfreundinnen das Leben für ein paar Wochen schöner macht.

Bewertung: vier Punkte von fünf Punkten

Bibliographische Angaben

  • Autor: Hans-Joachim Ursinus mit Matthias Klaß
  • Titel: Verschlossene Tore – Mein Handball-Leben in Ost und West
  • Seiten: 464
  • Sprache: Deutsch
  • Bindung: fester einband
  • Verlag: THK-Verlag UG, Arnstadt
  • Auflage: 1. Auflage Juli 2026
  • ISBN: 978-3-910993-62-4
  • Preis: 29,90 EUR (Deutschland)
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