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Klamauk zwischen Schul- und Kontakthof – „Fack ju Göhte“ wieder als Komical – Volles Blue-Max-Theater am Marlene-Dietrich-Platz in Berlin

"Fack ju Goehte", Gruppenfoto mit Aushilfslehrer. © Foto Nico Moser, Aufnahme: August 2026, BU: Ingeborg Iltis

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Den „Fack ju Göhte“ genannten Film, von Bora Dagtekin ()Regie und Drehbuch), der von Christian Becker und Lena Schömann produziert wurde, kam 2013 in die Kinos. Mehrere Millionen Kinobesucher sahen die Geschichte des Bankräubers Zeki Müller, der aus dem Knast kam und ins Klassenzimmer einzog.

Unter der Turnhalle der Goethe-Gesamtschule in der Migrantenmetropole München liegt das Geld, das er das letzte Mal erbeutete. Die Beute braucht Müller, um Schulden beim Bordellbetreiber Attila zu begleichen. Als Zekis Geliebte das Geld damals mit Sender verstecken mußte, war dort noch eine Baustelle. Der Sender funktioniet, die Beute ist da, aber unter Beton. Um sich durchzugraben, kommt Müller auf die Idee, dort Schuldiener zu werden, nachdem der alte Hausmeister verstarb.

Weil das Dagtekin so will, wird er Aushilfslehrer und die postadoleszente Freude mit juvenilem Humor, rauf vom Fäkalhumor und runter bis zum Fickhumor, nimmt Fahrt auf.

Der Klamauk zwischen Kontakthof und Klassenzimmer kam nun als gleichnamiges Musical auf die Bühne. Die Premiere von „Fack ju Göhte“ fand am 30.9.2026 im BlueMax Theater am Marlene-Dietrich-Platz in der Migrantenmetropole Berlin statt. Die kunterbunte Besetzung für das Musical paßt zur kunterbunten „Chaosklasse 10b“ in der Migrantenmetropole München. Im Musical wird anders als im Film mehr getanzt und gesungen, viel mehr.

Wer Musicals frisch, flott und frech mag, der wird auf seine Kosten kommen, denn Simon Triebel und Nico Rebscher haben ein paar nette deutschsprachige Lieder produziert, die ins Ohr gehen und im Kopf bleiben und die Choreographie hat für die nicht gerade große Bühne beachtliches auf die Tanzbeine gebracht. Wenn alle, die „Fack ju Göhte“, „Fack ju Göhte 2“ und „Fack ju Göhte 3“ im Kino glotzen, auch ins Theater gehen, dann wird diese aparte Mischung aus Klamauk und Musical, also Komical genannt, von rund zweieinhalb Stunden Dauerfeuerwerk wohl ein Erfolg, ein großer Erfolg.

Und „wenn die Komödien unfaßbar schlecht sind“, also leichte Kost, so daß der Kopf mal Pause hat, dann müssen die Darsteller umso besser toben, tanzen und trällern. Sie sollen, wollen und dürfen das im kurzweiligen Komcal „Fack ju Göhte“.

Mehr Informationen

auf der Heimatseite https://showslot.com/de/musicals-shows/fack-ju-goehte/ im Weltnetz.

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