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Der Katalog „Lovis Corinth. Dann kam Berlin“ zur Lovis-Corinth-Ausstellung in der Berlinischen Galerie

"Lovis Corinth. Dann kam Berlin!", der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Berlinischen Galerie. © Hatje Cantz Verlag GmbH, Berlin

Berlin, BRD (Kulturexpresso). Kenner und Kritiker in Berlin und Brandenburg, die den virtuosen Maler Lovis Corinth schätzen, freuen sich über die am 9.10.2026 eröffnet Lovis-Corinth-Ausstellung in der Berlinischen Galerie, die noch bis zum 25.1.2027 zu sehen sein soll.

Corinth, der am 21.7.1856 als Franz Heinrich Louis Corinth in Tapiau, in Ostpreußen geboren wurde und am 17.7.1925 in Zandvoort, Provinz Noord-Holland, beide Orte und Regionen gehörten einmal zum Deutschen Reich, gehörte in der neuen Hauptstadt dieses Reiches, das ab 1871 Deutsches Kaiserreich genannt wurde, zu einer bekannten und bedeutenden Persönlichkeit in Kunst und Kultur. Zuvor war Berlin nicht Hauptstadt Brandenburgs, sondern ab 1701 zudem Hauptstadt des Königreiches Preußen. Preußen war in manche Bereichen so liberal wie kein anderer Staat auf Erden, so daß Kunst und Kultur blühten. Preußen war der aufgeklärteste Staat seiner Zeit, so daß diesbezüglich vom aufgeklärten Absolutismus die Rede ist. Dieser Liberalismus galt nicht nur für Kunst und Kultur, sondern auch für die Wirtschaft, dafür standen die preußischen Reformen und Karl August von Hardenberg und Freiherr vom Stein.

Wirtschaft und Kultur blühten und machten mehr Kunst und Künstler denn je möglich, auch Lovis Corinth, der nicht nur als Maler gilt, sondern auch als Zeichner und Grafiker. Zudem gilt Lovis Corinth als deutscher Vertreter des Impressionismus und der Berliner Secession. Zu den Orten seiner Lehr- und Wanderjahre gehören Königsberg, München, Antwerpen und Paris. „Dann kam Berlin!“

Aus dem Buch „Lovis Corinth Dann kam Berlin“
© Hatje Cantz Verlag GmbH, Berlin

Auf der Heimatseite Berlinische Galerie im Weltnetz heißt es weiter, daß dessen „Erfolgsgeschichte an der Spree“ begonnen habe. Corinth wird dazu wie folgt zitiert: „Angefangen hat es erst in Berlin.“ Weiter im für die Lovis-Corinth-Ausstellung werbenden Text: „Im Fokus der großen Schau in der Berlinischen Galerie stehen Corinths steile Karriere und sein großer Einfluss auf die Kunstszene der Stadt, aber auch sein prägendes privates Umfeld. Wie modern der Künstler malte, lebte und dachte, zeigen darüber hinaus weniger bekannte Themen, denen eigene Kapitel gewidmet sind: Corinths Malschule, in der er vor allem Frauen unterrichtete, und seine Arbeit für das Berliner Theater. Bis heute steht Corinths Position für einen spontanen, expressiven Umgang mit Pinsel und Farben, der die Entwicklung der Malerei entscheidend prägte. Man denke an die Berliner Jungen Wilden, aber auch an Georg Baselitz oder den englischen Künstler Lucian Freud.

Die Berlinische Galerie besitzt einen Bestand qualitätvoller Gemälde des Künstlers. Mit der Ausstellung erforscht sie die eigene Sammlung und erweitert ihre erfolgreiche Reihe monografischer Ausstellungen zur Berliner Moderne, darunter 2023 Edvard Munch, 2021 Ferdinand Hodler, 2019 Lotte Laserstein, 2017 Jeanne Mammen oder 2015 Max Beckmann.“ Doch „im Fokus“ der Lovis-Corinth-Ausstellung „und des Katalogs stehen Corinths Karriere und sein Einfluß auf die Kunstszene“ von Berlin, „aber auch sein prägendes privates Umfeld“.

Aus dem Buch „Lovis Corinth Dann kam Berlin“
© Hatje Cantz Verlag GmbH, Berlin
Aus dem Buch „Lovis Corinth Dann kam Berlin“
© Hatje Cantz Verlag GmbH, Berlin

Wer das auch außerhalb der Berlinischen Galerie nachvollziehen nachsehen und nachlesen, ja, auch nachdenken möchte, der greife zum gleichnamigen Katalog „Lovis Corinth – Dann kam Berlin!“, der von Thomas Köhler, Stefanie Heckmann und Janina Nentwig herausgegeben wurde und im Herbst 2026 im Hatje-Cantz-Verlag erschien.

Bibliographische Angaben:

  • Titel: Lovis Corinth – Dann kam Berlin!
  • Herausgeber: Thomas Köhler, Stefanie Heckmann, Janina Nentwig
  • Sprache: Deutsch
  • Gestaltet von: Gregor Schreiter
  • Seiten: 256
  • Illustrationen: 250 Fotos
  • Format: 217 mm x 280 mm
  • Bindung: fester Einband
  • Verlag: Hatje Cantz Verlag, Berlin
  • Auflage: 1. Auflage Oktober 2026
  • ISBN: 978-3-7757-6347-9
  • Preis: 44 EUR (Deutschland)
  • der Katalog gibt es auch in englischer Sprache unter dem Titel „Lovis Corinth. Then came Berlin!“, ISBN:978-3-7757-6348-6, für 44 EUR
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