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Der Goldenen Handschuh als Bildergeschichte – Ein mitreißender Comic über den Hamburger Frauenmörder Honka

"Der goldene Handschuh - Der Comic" von Heinz Strunk, illustriert von Ully Arndt. © Heyne

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Hurra, endlich gibt es Strunks meisterliches Buch als grellen und bitterbösen Comic. Fein gezeichnet von Ully Arndt, überzeugt der 1. Teil einer Reihe durch eine starke künstlerische Bearbeitung des Bestsellers über den Frauenmörder Honka. Der Meister macht es sich nicht leicht, es ist keine biedere Nummer, seine großflächigen, düsteren Bilder sind nah am Stoff und geben den fiesen 70er Jahren einen tolle Note. Im Milieu der armen Kiezköter angesiedelt, der Säufer, Penner und Nutten, ist sein Honka eine arme Suppe, die aber dank ihrer schrecklichen Taten unser Mitleid nur bedingt verdient. Das gehört seinen Opfern, arme Seelen, oft ohne ein Fünkchen Hoffnung, die der geisteskranke Honka in seine verwahrloste Dachgeschosswohnung schleppt, um sich an ihnen zu vergehen. So schmutzig wie das Leben selbst. Die Parallelgeschichte der Reeder Familie hätte es nicht bedurft, aber so what?

Bewertung: vier Punkte von fünf Punkten

Bibliographische Angaben:

Autor: Heinz Strunk, Illustrator: Ully Arndt, Titel: Der goldene Handschuh – Der Comic, Sommer der Liebe, Band 1: Der Serienmörder aus Altona, 116 Seiten, Sprache: Deutsch, Marke: Carlsen Comics, Verlag: CARLSEN Verlag GmbH (Eigenschreibweise), Hamburg, 1. Auflage 2026, Preis: 20 EUR

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