Knausgård lesen und eindösen – Annotation zum Buch „Im Augenblick“ von Karl Ove Knausgård

"Im Augenblick" von Karl Ove Knausgård. © Luchterhand Literaturverlag

Berlin, BRD (Kulturexpresso). Das muss dieser ominöse Winterblues sein. Abermals versuche ich den für viele Menschen großen Autor Karl Ove Knausgård zu lesen und scheitere bei Buch „Im Augenblick“. Mal ist es das kapriziöse Denken, genau im Text Seite 29.

Wie ich Amerika nicht entdeckte, worin er uns weitschweifig erklärt, wieso er eine Reportage annahm, seinen Führerschein verlor und dann anstatt die USA zu entdecken, maliziös in Hotels versackte und verkackte. Mal auf Seite 713, als er Michel Houellebecqs genialen Roman Unterwerfung uninspiriert und banal beackert, jaaa, Knausgårds Sätze sind zu lang, sie packen nicht, sie Piesacken noch nicht einmal. Das ist geschwafelt… So könnte ich weitergehen, doch ich belasse es bei der Bemerkung: Ich bin noch immer nicht reif für Karl Ove.

Bewertung: drei Punkte von fünf Punkten

Bibliographische Angaben:

Karl Ove Knausgård, Im Augenblick: Reisen. Essays. Reportagen, 848 Seiten, Sprache: Deutsch, Übersetzer: Paul Berf, Originaltitel: The Essays. Omnibus Edition, Originalverlag: October Forlaget, Format: 13,5×21,5 cm, Bindung: fester Einband, Leinen mit Schutzumschlag, Verlag: Luchterhand Literaturverlag im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, 1. Auflage 26.11.2025, Preise: 38 EUR (Deutschland), 39,10 EUR (Österreich), 49,90 SFr

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im KULTUREXPRESSO.

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