Start Bühne Mehr als ein Sommernachtstraum in Berlin

Mehr als ein Sommernachtstraum in Berlin

Szene aus ein "Sommernachtstraum" von William Shakespeare im Monbijou-Theater in Berlin. © Zwei Drittel Musiktheater – MTV e.V.

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Wer in Berlin einen Sommernachtstraum erleben möchten und zwar einen nach dem wohl bekanntesten und beliebtesten Werk von William Shakespeare, dem wird noch eine Aufführung in der Deutschen Oper in Berlin geboten. Die letzte Aufführung im Berliner Monbijou-Theater war am 27.6.2026.

Und die war gleichzeitig die Premiere unter der Regie von Wofgang Michala. Ihm assistierte Vera Streicher. Sieben Schauspieler gaben in einem Bühnenbnild von David Regehr die Komödie zum Besten. Jonas Kling (Puck), Rosa Landers (Titania), Patrick Bartsch (Zettel, Esel, Pyramus), Holger Güttersberger ( Squenz, Helena, Bohnenblüte), Rahel Ohm (Schlucker, Lysaner, Löwe und Monschwein, Spinnnennetz), Peggy Bachmann (Schnock, Demetrius, Wand und Sefsaat) und Gunnar Teuber (Flaut, Hermia, Thisbe, Staubkorn) bildeten die Besetzung. Diese Schauspieler wurden von Isa Mehnert und Heike Hartmann eingekleiden und von Marlen Siegwart maskiert.

In Sachen Ton im Allgemeinen und musikalisch im Besonderen führte Leopold Solter durch die Premiere, bei der die Bretter, die die Welt bedeuten, nicht nur für die Bühne dienten, sondern für das ganze Theater im kleinen und nicht feinen Monbijoupark in Berlin-Mitte.

Zum Sommernachtstraum von William Shakespeare heißt es auf der Heimatseite des Monbijou-Tehaters im Weltnetz: „Die Welt ist aus den Fugen. Die Geister haben das Wort.

“Frühling, Sommer, Herbst, der wütende Winter haben sich vertauscht
und die verwirrte Welt kann nicht mehr sagen: Was ist was? Und wer ist
wer?” (Titania)

Zwischenwesen sind erwacht und führen uns in ihren Wald.
Ein flirrendes Reich zwischen Traum und Wirklichkeit, in dem Geister die
Fäden ziehen und nichts ist, was es scheint, aber alles möglich ist, was
nicht sein dürfte.

Verwechselte Augen.
Vertauschte Herzen.
Die Verliebten verirren sich.
Die Vernünftigen verlieren sich.
Die Einfältigen werden zu Königen — für eine Nacht.
Wenn ihr den Wald verlasst — falls ihr ihn verlasst — werdet ihr euch
fragen, ob ihr noch dieselben seid wie zuvor.
Ihr seid es nicht.

Der Wald wartet. Die Geister auch.“

Wenn die Welt aus den Fugen ist, dann geben Halunken im grassierenden Durcheinander Halt. Wenn sie aus den Angeln ist, dann ist die alte Ordnung zusammengebrochen.

Weitere Aufführungen im Monbijou-Theater:

23., 24, 25., 28., 29., 30. und 31.7.2026

Anzeige

Vorheriger ArtikelEine Annotation zum Buch „Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000“, herausgegeben von Stefan Länzlinger und Silvan Lerch
Nächster ArtikelKnochenbrecher-Kapitalismus – Annotation zum Buch „Anarchie. Der brutale Aufstieg der East India Company. 1600-1874“ von William Dalrymple
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner