
Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). César Manrique (1919-1992) ist ein Künstler aus Arrecife, der neuen Hauptstadt von Lanzarote, der Kanareninsel, die zu Spanien gehört und geographisch zu Afrika (Westafrika). Deshalb liegt auf der Nachbarinsel Gran Canaria viel Saharasand und es reiten Kamele dort. Außerdem stehen auf der Insel, wo Las Palmas liegt, viele (hässliche) Hotels. Hohe, eckige, für viele Urlauber. Auf Lanzarote nicht. Der Grund heißt César Manrique. Er lebt zwar nicht mehr und sein Haus ist ein Museum, aber seine Gedanken und sein Einfluss sind überall spürbar. Auf Lanzarote. Geht man auf der ITB an den Stand der Kanarischen Inseln, der fast so groß ist wie die Inseln selbst, wird man vielleicht von der freundlichen Beatriz angesprochen. Aus Lanzarote. Wo wohnt sie? Auf Lanzarote. Und spätestens der 3. oder 5. Satz enthält den Namen César Manrique.
Am Donnnérstagabend um 18 Uhr, für die Presse etwas später, war die Jubiläums-ITB vorbei. Aber César Manrique kann man nicht entkommen, wenn man die Messe besucht. Am alten Haupteingang steht sein Kunstwerk. Es sieht immer anders aus, wie die zwei Bilder beweisen. Denn es bewegt sich. So wie die Erde. Panta re.
So wie César Manrique es wollte: Es bewegt sich
Beweis gewünscht? Bitteschön:

Oder Sie fahren zum Hammarskjöldplatz. Dem Berliner. Nicht dem Hamburger Hammarskjöldplatz am Dammtor. Und überzeugen sich selbst. Steht gleich hinter dem Denkmal für Dag Hammarskjöld.
Vergleichen Sie die beiden Bilder. Das Abendlicht aus dem Westen scheint durch das Kunstwerk. Die Lichtschlitze sind unterschiedlich groß. Unterschiedlich geformt. Der Standort des Photographen war derselbe. Qed.
Anzeige:
Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturelle und kulinarische Reisen durch das Königreich Spanien –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.





![[Hellas Filmbox] Gewaltiges Werk: Sounds of Vladivostok von Marios Joannou Elia ist ein Filmkonzert Der griechische, zypriotische oder griechisch-zypriotische Komponist Marios Joannou Elia von "Sounds of Vladivostok"](https://kulturexpresso.de/wp-content/uploads/2018/01/20180128_002601VeröKE-100x70.jpg)










