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Eine Annotation zum Buch „Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000“, herausgegeben von Stefan Länzlinger und Silvan Lerch

Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000 © Verlag Scheidegger & Spiess AG

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Die erste Monografie zu Gertrud Vogler beeinruckenden Photographien wurde im Verlag Scheidegger & Spiess AG mit Sitz in Zürich vorgelegt. Das, was Gertrud Vogler photographierte, gilt als Zeugnis der Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft, deren deutsche Bourgeoisie bekanntlich weißer wäscht als die in anderen noch deutschen Staaten. Das von Stefan Länzlinger und Silvan LerchWerk herausgegebene Werk trägt den Titel „Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000“.

Auf der Heimatseite des Verlages im Weltnetz wird das Buch wie folgt beworben: „Dieses Buch zeigt erstmals umfassend das Werk der Zürcher Fotografin Gertrud Vogler (1936–2018). Die Herausgeber haben rund 200 ihrer Aufnahmen thematisch gebündelt und betten sie ein in Ausführungen zur damaligen Zeit sowie dem Leben und Werk Voglers. Dazu kommen Essays zu ausgewählten Themenfeldern: Die Kulturwissenschaftlerin Daniela Janser schreibt über Voglers Porträts, der Soziologe und Urbanist Christian Schmid geht auf die Stadtentwicklung Zürichs ein und ein generationenübergreifendes Gespräch der Historikerinnen Elisabeth Joris und Anne-Christine Schindler ist der feministischen Bewegung gewidmet.

Gertrud Vogler entwickelte sich als Autodidaktin zu einer einzigartigen Chronistin des Alltags. Ihr Blick für soziale Brennpunkte des ausgehenden 20. Jahrhunderts erfasste Themen, die nach wie vor aktuell sind: emanzipatorische Bewegungen, die Integration gesellschaftlicher Minderheiten, Wohnungsnot oder das Elend offener Drogenszenen. Voglers Fotografie ist beiläufig und eindringlich zugleich. Dank ihres offenen Wesens erhielt sie Zutritt zu Orten und Szenen, die anderen verschlossen blieben oder zu gefährlich erschienen.“

Bibliographische Angaben:

  • Titel: Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000
  • Herausgeber: Stefan Länzlinger und Silvan Lerch
  • Seiten: 172 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 237 s/w-Abbildungen
  • Format: 24 x 30 cm
  • Verlag: Verlag Scheidegger & Spiess AG, Zürich
  • Auflage: 1. Auflage 2026
  • ISBN: 978-3-03942-318-7
  • Preis: 49 SFr
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