Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Seit dem 16.7.2026 und noch bis zum 4.10.2026 wird die Ausstellung „Fotografie erzählt Skulptur“ gezeigt, die einen Einblick in das anscheinend umfangreiche und offensichtlich wenig bekannt Fotoarchiv des ursprünglich Kaiser-Friedrich-Museum genannten Reformmuseums im Norden des Bauensembles der Museumsinsel in der Migrantenmetropole Berlin.
Das alte Museum wurde von Lohnarbeitern unter Ernst Ihne mit Max Hasak von 1898 bis 1904 im Stil des Neobarock gebaut und 1904 eröffnet. Seitdem Berlin als Stadtstaat der BRD, die seit Bestehen ein Vasallenstaat der VSA mit dem VK im Beiboot ist und lange schon ein Vielvölkerstaat, der nicht erst seit Jahren systematisch ugevolkt wird, sondern seit Jahrzehnten, zudem ein Apartheidstaat und ein Kriegsstaat, vom Staat des Kapitals ganz zu schweigen, gehört dieses Museum zu den Staatlichen Museen zu Berlin (SMB) mit dem gewitzigten Zusatz Preußischer Kulturbesitz. Rechtlich steckt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit Sitz in Berlin dahinter und die hat weder Mitglieder noch Gesellschafter. Sie sei, so heißt es, ihr eigener Eigentümer, gehöre sich sozusagen selbst und also nicht den Destinatären.

© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 14.7.2026

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© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 14.7.2026

© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 14.7.2026

© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 14.7.2026
Und das Fotoarchiv im Bode-Museum? Das gehört wie den Skulpturen in diesem einen Raum des großen Gebäudes im Rahmen des Bauensemble gehört der Stiftung. Angesehen werden darf das, was sich in diesem Raum mit hoher Decke befindet, im Rahmen der Ausstellung zu den Öffnungszeiten. Zu sehen sind vor allem laut Hinweis auf der Heimatseite der SMB im Weltnetz „über sechzig Fotografien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart treten dabei in Beziehung zu sieben ausgewählten Skulpturen vom 11. bis zum 17. Jahrhundert. In neun thematischen Kapiteln entfaltet sich eine Geschichte des Sehens, die zeigt, wie Skulpturen durch fotografische Mittel wie Lichtführung, Bildausschnitt und Perspektive inszeniert und interpretiert werden.“
Zur Ausstellung ist „ein umfangreich bebilderter Begleitband mit Beiträgen von Dr. Franziska Lampe (Photothek, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München), Prof. Dr. Kathrin Müller (Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin) und weiteren Beitragenden“, welch „die Fragestellungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven“ vertiefen würden, erschienen. Lilla Mátyók-Engel und Antje Scherner sind die Herausgeber.

© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 14.7.2026

© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 14.7.2026
Dazu wird Folgendes angemerkt: „Skulpturen begegnen uns heute häufiger im Bild als im Original. Fotografien prägen unseren Blick auf plastische Kunst und bestimmen, wie wir sie wahrnehmen, erinnern und verstehen. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung „Fotografie erzählt Skulptur“ macht diese Perspektivverschiebung sichtbar: Er bringt Skulpturen und ihre fotografischen Abbilder in einen direkten Dialog und lädt dazu ein, das Sehen selbst neu zu entdecken.“
Das Bode-Museum ist ein Ort einer beachtlichen Skulpturensammlung, vom Münzkabinett ganz zu schweigen, und einem erstaunlichen Fotoarchiv.
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