Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Liliana K. machte per E-Brief vom 25.9.2026 auf ihren Roman „Schule des Lebens“ aufmerksam. Der solle einer über das Schulwesen der Republik Polen sein. Zu dieser Republik gehören immer noch von Polen besetzte deutsche Lande, von Ermordung und Vergewaltigung, Flucht und Vertreibung ganz zu schweigen.
Lassen wir diese Vergangenheit, die ich nicht vergessen will, beiseite und wenden wir uns dem Pressetext zu, in dem zum Roman mitgeteilt wird, daß „dieser … eine tiefgründige Reflexion über den Zustand der modernen Gesellschaft, gefangen in einem System, in dem es leichter ist, einen Menschen zu beurteilen oder in eine Schublade zu stecken, als ihn wirklich wahrzunehmen und seine Motive und Ängste zu verstehen“, sei. Allein in diesen wenigen Worten steckt eine Menge Wahrheit und Klarheit.
Für die meisten Verdummten dieser Erde ist Schule schlicht Anpassung und Aftergang, für alle Widerspenstigen der Zähmung hingegen Widerstand und Kampf – auch fürs Lernen vom subjektwissenschaftlichen Gegenstandpunkt zum herrschenden Falschen.
Ob Liliane K. „mit außergewöhnlicher Sensibilität … Schüler, die in rasantem Tempo erwachsen werden und dabei mit den Lasten fremder Fehler und Erwartungen konfrontiert sind“, porträtiert, das beurteilen Sie bitte nach dem Lesen des Buches. Das gilt auch für die Beurteilung der Beschreibung der „Lehrer, die mit der Zeit den Glauben an ihre Berufung verlieren und sich angesichts der zunehmenden Probleme immer hilfloser fühlen“ würden.
Bibliographische Angaben:
- Autor: Liliane K.
- Titel: Szkoła życia
- Sprache: Polnisch
- Seiten: 278
- Format: 19.5 x 12.2 x 2 cm
- Bindung: Taschenbuch
- Verlag: Novae Res
- Auflage: 1. Auflage 2026
- ISBN: 9788384237748
- Preis: 32,14 zł
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