
Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß das Deutsche Reich unter dem Hitler-Faschismus nach zwei Weltkriegen mehr oder wenig zerstört war, also nicht nur die ökonomischen Gesellschaftsverhältnisse, sondern auch der Staat, die Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, das ist belegt und bekannt. Doch das Leben ging für die Überlebenden nach Flucht und Vertreibung, Durst und Hunger und so weiter und so fort weiter. Aufbau war angesagt. „Bau auf, bau auf!“
In einer mit gesinnungsgeladenem Geschlechtergeschmiere durchseuchten Pressemitteilung aus dem Filmmuseum Potsdam vom 29.6.2026 wird darauf verwiesen, daß Deutsche „ohne Verzug … das Filmaktiv, die Keimzelle der zukünftigen DEFA“ gründeten. „Die ersten Filme – ‚Die Mörder sind unter uns‘, ‚Ehe im Schatten‘, ‚Der Rat der Götter‘ -“ würden „die Bemühungen“ deren, die sich bemühten, wiederspiegeln. Es sei den Bemühten darum gegangen, „Antworten auf die drängendsten Fragen zu finden: Wie konnte es zu diesem Weltkrieg kommen, wie konnte es geschehen, dass so viele Menschen der NS-Ideologie folgten?“
Ob „die Ausstellung … ein Licht auf die historisch einmaligen Leistungen der Filmindustrie in den Nachkriegsjahren“ wirft und einlädt, „sich mit den Filmen dieser Zeit erstmalig oder auch erneut zu beschäftigen“, das sehen und hören Sie im Filmmuseum Potsdam.
Täglich geöffnet während der Öffnungszeiten von Museum und Kino (außer montags). Eintritt frei.
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