Der Roman „Bodentiefe Fenster“ von Anke Stelling auf der Bühne des DT in Berlin

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"Bodentiefe Fenster" von Anke Stelling. © Ullstein

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). „Sandra hat Angst, wie ihre Mutter zu werden. Nichts zu ändern, einfach nur vor sich hin zu leben. Dabei sollte Sandras Generation doch alles besser machen. Bewusst leben, die Umwelt schützen, die Welt verbessern. Doch Sandra ist müde: Die basisdemokratische Kommunikation in ihrem Mehrgenerationenhaus geht ins Leere, ihre Freundinnen wetteifern immer nur darum, welche den Kindern das beste Bioessen vorsetzt. So hat sie sich das mit der besseren Welt nicht vorgestellt. Klar und unerbittlich, witzig und ironisch zeichnet Anke Stelling ihr Portrait der Hoffnungen, Kämpfe und Widersprüchlichkeiten des modernen Mutterdaseins.“ Mit diesen Sätzen bewirbt der Ullstein-Verlag den Roman „Bodentiefe Fenster“ seiner Autorin Anke Stelling.

Die 1971 in Ulm geboren Stelling studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr gemeinsam mit Robby Dannenberg verfasster Roman „Gisela“ und die Erzählung „Glückliche Fügung“ wurden verfilmt. Weitere Veröffentlichungen sind „Nimm mich mit“ (mit Robby Dannenberg) und „Horchen“. „Bodentiefe Fenster“ wurde auf die Bühne gebracht. Susanne Abelein, Matthias Buss und Bettina Grahs spielen unter der Regie von Georg Scharegg. Dramaturgie: Sabrina Zwach, Kostüme: Silvia Albarella, Regieassistenz: Christina Reuter. Produktion: TD Berlin. Die Aufführung sei laut Theater-Discounter Berlin in Kooperation mit Kostümkollektiv e.V. und gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa entstanden.

Dass man TD Berlin derzeit nicht gucken darf, das ist klar. Deswegen werde „‚Bodentiefe Fenster‘ … im März parallel auch über das Pathos Theater München und das WUK Theater Quartier Halle im Rahmen des Netzwerk Freie Theater – NFT gestreamt.

Mehr Informationen unter https://td.berlin/stuecke/bodentiefe-fenster im Weltnetz.

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