Die Gutmenschen in Hof und Mainz und so weiter – und der König ohne Reich

Katharina Bansah (l.) setzt sich auf der Reise mit ihrem Vater in sein Königreich in Ghana mit ihren afrikanischen Wurzeln auseinander. © Copyright: ZDF/Marcus Winterbauer, BU: ZDF

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Der Film „König Bansah und seine Tochter“, welcher von den Christen und Sozen im BRD-Staatssender „ZDF“ unter der Produktionsfirma Kurhaus Production Film & Medien GmbH (Baden-Baden) und den Produzenten Christoph Holthof-Keim und Daniel Reich koproduziert und von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg gefördert wurde, ist – richtig – fiktiv, also echt nur ausgedacht und erdichtet. Dennoch wird er als Dokumentarfilm gelistet.

Warum fördern die Gutmenschen in Hof und Mainz und so weiter eigentlich keine Abschiebungen von Masseneinmarschierern, von Grenzstürmern und Geldgräbern, und dokumentieren die Umvolkung der BRD?! Das Warten auf eine Antwort voller Lügen und Lücken erspare ich mir.

Verantwortlich für den scheinbar schönen Schein und schwachsinnigen Schund ist Agnes Lisa Wegner, welche die zum Schreien komische Gutmensch-Kiste nicht nur konzipiert haben solle, sondern auch das Drehbuch geschrieben und die Regie geführt. Wenn es also in der ZDF-Pressemitteilung vom 26.10.2020 mit dem Betreff „Hofer Filmtage: ZDF-Koproduktion ‚König Bansah und seine Tochter‘ ausgezeichnet“ heißt, dass der Film, der am Samstag, den 24. Oktober 2020W mit dem Hofer Dokumentarfilmpreis Granit ausgezeichnet worden sei, nachdem er am 21.10.2020 in Hof erstmals gezeigt wurde, von ihr sei, dann stimmt das im Großen und Ganzen.

Zum Inhalt des 85 Minuten langen Farbfilmes heißt es: „In Ludwigshafen am Rhein lebt ein Mann, der eine kleine Kfz-Werkstatt betreibt und gleichzeitig König für rund 200.000 Menschen in Ghana ist: König Céphas Bansah, seit 1970 in Deutschland, regiert sein Volk von Deutschland aus. Seine Tochter Katharina (39) ist in Ludwigshafen geboren und aufgewachsen. Sie ist selbständige Grafikdesignerin, feministischer Freigeist, Künstlerin, Hippie und eben: Königstochter. Vater und Tochter reagieren unterschiedlich auf die wachsende Ablehnung der weißen Mehrheitsgesellschaft in Deutschland. Der königliche „Exot“ setzt auf Assimilation und finanziert auf diese Weise wichtige Hilfsprojekte in Ghana. Katharina dagegen will aufhören, sich als Deutsche zu beweisen. Nach langer Zeit begleitet Katharina ihren Vater in sein Königreich nach Ghana. Auf dieser eindrücklichen Reise sieht Katharina ihren Vater mit anderen Augen und erkennt, welche Rolle ihre ghanaische Seite für sie spielt.“

Dass es in Ghana ein Königreich gebe, das ist genau so gaga wie Ghana. Vor der Kolonialisierung mag es Dutzende, ja, Hunderte Häuptlingstümer und Königreiche gegeben haben, aber Ghana heißt heute der Staat mit eigenem Staatsgebiet, eigenem Staatsvolk und eigener Staatsgewalt. Von einem Staat im Staate Ghana kann keine Rede sein, auch nicht von mehrere. Die  Wegner (geboren 1976 in Worms geborene Wegner scheint sowieso nicht in der Lage und/oder Willens zu sein, Wirklichkeiten wie Staat oder andere auf den Begriffe zu bringen.

Zwar scheint es ihr um Begriffe wie König, Macht und Identität, Königreich und Staat, Identität, Heimat und Volk zu gehen, Bansa ist schließlich König der Ewe, doch ihre Anschauung scheint ihr wichtiger. Kein Wunder, das ihr Weg sie zu Veranstaltungen der Umvolkung wie Pro Asyl und Forum Menschenrechte führte.

Nebenbei bemerkt werden Ewe auch Ebwe, Eibe, Eve, Efe, Eue, Vhe, Gbe, Krepi, Krepe oder Popo genannt und geschrieben. Und die leben nicht nur in Ghana, sondern auch in Togo. Vor allem Leben sie mit Voodoo-Wahn und der Ideologie der Christen. Da gehören also Vater und Tochter hin, oder?

Die 7.500 Euro, die es von der in Hof ansässige Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung angeblich für den Migranten-Mumpitz gibt, sollte die Empfängerin des Geldes besser für den Schutz der Grenzen deutscher Lande sowie die Massenabschiebung der Masseneinmarschierer ausgeben, aber nicht für weitere Filme.

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