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Die Schrecken des russischen Imperiums – Annotation zum Buch „Mein Eiserner Vorhang. Eine persönliche Spurensuche entlang der neuen Trennlinie zwischen Ost und West“ von Nikita Afanasjew

"Mein Eiserner Vorhang. Eine persönliche Spurensuche entlang der neuen Trennlinie zwischen Ost und West" von Nikita Afanasjew. © btb

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Wer lange auf die fulminanten Reportagen des Schriftstellers Nikita Afanasjew warten musste, sieht sich nun erlöste. Mit „Mein Eiserner Vorhang“ legt er nun fetzige 240 Seiten auf den Gabentisch, die kein Rezipientinnenauge trocken lassen wird.

Ob ein russischer Deserteur im kalten Norwegen oder die Stunde der zynischen Komödianten, Kriegsgewinnler und Flüchtlinge in Georgien. Afanasjew ist da und hält die Geschichten fest. Ein russischer Autor in der BRD wendet sich vom Kritiker zum Propagandisten und Lügenmolch des Putin Regimes, Afanasjew klärt ihn auf und schält alle Romantik in die Tonne. Keine Grenzregion in Moldawien oder der Ukraine wird nicht besucht, er ist dort, wo es wehtut, wo Menschen leiden und Putins Bande wütet. Liebt der Russe Birken oder Bomben – Afanasjew kennt die Antwort.

Großartige und aufregende Reportagen von einem wahren Meister des Fachs.

Buchpremiere: „Mein Eiserner Vorhang“, 28.5.2026, ab 20 Uhr, Buchhandlung Hundt Hammer Stein in der Alten Schönhauser Straße 23-24 in Berlin-Mitte.

Bewertung: fünf Punkte von fünf Punkten

Bibliographische Angaben:

Nikita Afanasjew, Mein Eiserner Vorhang. Eine persönliche Spurensuche entlang der neuen Trennlinie zwischen Ost und West, 240 Seiten, Sprache: Deutsch, Format: 13,5×20,6 cm, Bindung: Klappenbroschur, Verlag: btb im Konzern Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, 1. Auflage 13.5.2026, ISBN: 978-3-442-77612-2, Preise: 18 EUR (Deutschland), 18,50 EUR (Österreich), 25,50 SFr

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