Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß L’Aquila ist Kulturhauptstadt der Republik Italien 2026 ist und die Hauptstadt sowohl der gleichnamigen Provinz als auch der Region Abruzzen ist, das wissen Kenner und Kritiker. Gegründet wurde die Stadt, die häufig von Erdbeben heimgesucht wird, weil Kaiser Friedrich II. ein Deutscher aus dem Herrscherhaus der Staufer, das so wollte. Die Legende lautet: eine Stadt statt 99 Dörfer.
Nun, am Ende wurden 99 Bezirke der Provinz in der Stadt, die urkundlich auf das Jahr 1230 zurückgeht, repräsentiert. Fertiggestellt wurde die Stadt 1254 unter Konrad IV., ebenfalls aus dem deutschen Adelsgeschlecht der Staufer, das auch Hohenstaufen genannt wurde. Vorher soll sich an der Stelle ein Borgo und also ein „befestigter Ort“ (lateinisch Burgus) befunden haben und zwar beim beim Zisterzienserkloster Santa Maria ad Fontes. Und was alles davor dort los war, das hört man von einem Stadtführer währen historischer Führungen.
Von den Anfänger dieser Stadt wird die Mehrheit der heutigen Bewohner, rund 70 000 sollen es sein, und Besucher, Zehntausende sollen es werden, wohl wenig wissen. Wer mehr über Geschichte und Gegenwarte in Kunst und Kultur wissen möchte, der reise nach L’Aquila. Über 300 Veranstaltungen gehören zum reichhaltigen Programm. Ein Höhepunkt ist sicherlich die Initiative „Palazzi Aperti“. An einem Sonntag im Monat werden bis Ende des Jahres 2026 historische Gebäude für Bewohner und Besucher von L’Aquila geöffnet sein, um in die Geschichte und Gegenwarte eintauchen und das architektonische Erbe erfahren zu können.
Informationen: www.laquila2026.it
Anzeige:
Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturelle und kulinarische Reisen durch L’Aquila, die Provinz L’Aquila, die Region Abruzzen, die Republik Italien –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.






![[Hellas Filmbox] Gewaltiges Werk: Sounds of Vladivostok von Marios Joannou Elia ist ein Filmkonzert Der griechische, zypriotische oder griechisch-zypriotische Komponist Marios Joannou Elia von "Sounds of Vladivostok"](https://kulturexpresso.de/wp-content/uploads/2018/01/20180128_002601VeröKE-100x70.jpg)










