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Eine sächsische Lokaljournalistin schaut in die rechten Ecken – Annotation zum Sachbuch „Die Jugend malt wieder Hakenkreuze“ von Manuela Müller

"Die Jugend malt wieder Hakenkreuze", ein Sachbuch von Manuela Müller. © Klett-Cotta Verlag J.G. Cotta sche Buchhandlung Nachfolger GmbH

Berlin, BRD (Kulturexpresso). Die mutige sächsische Journalistin Manuala Müller versucht in ihrem Buch Die Jugend malt wieder Hakenkreuze den Weg von ostdeutschen Jugendlichen gen Rechtsaußen nachzuzeichnen. Nach unserem Dafürhalten ist ihr das glänzend gelungen.

Es hat sich ein regelrechter Ultrarechter Livestyle entwickelt, der bestimmte DDR- Symbole, wie beispielsweise das sächsische Moped Simson ritualisierte und in Nazikontexte überführt.

Frisuren, Klamottenmarken, Musik, Verlag, Codizes – Rechtsaußen ist längst Mainstream in ostdeutschen Kleinstädten. Warum das so ist, welche Schuld du und ich daran haben, kann man bei Frau Müller wunderbar nachlesen.

Wünschen wir ihr viel Mut und Unverletzbarkeit.

Bewertung: vier Punkte von fünf Punkten.

Bibliographische Angaben:

  • Autor: Manuela Müller
  • Titel: Die Jugend malt wieder Hakenkreuze
  • Untertitel: Von der Radikalisierung einer Generation
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Sachbuch
  • Seiten: 240
  • Format:
  • Bindung: Klappenbroschur
  • Verlag: Klett-Cotta Verlag J.G. Cotta sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Stuttgart
  • Auflage: 1. Auflage 11.7.2026
  • ISBN: 978-3-608-50298-5
  • Preise: 18 EUR (Deutschland)
  • auch als E-Buch, ISBN: 978-3-608-12652-5, für 13,99 EUR erhältlich
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