
Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Mensch. Magda von Garrel. „Mensch als Beute“. Ihr neues Buch ist wohl ihr wichtigstes; es ist ein dialogisches Sachbuch. Deshalb der Untertitel „Gespräche über elitäre Transformationsprojekte“. Der Text ist sehr gut lesbar, die fiktiven Dialoge erleichtern das Lesen sehr und machen das Buch so flüssig wie wenige. Wenn Sie flüssig sind, raten wir zum Kauf. Magda von Garrel ist Sonderpädagogin und Diplom-Politologin, versteht also von Politik mehr als so manche Schauspieler. Und von Bildung auch, weshalb sie hier ihr Wissen in der Wissensvermittlung gleich einsetzt. Zum Inhalt: Die meisten von uns aufgeführten Schlagwörter sind Kapitelüberschriften aus dem Buch oder den Unterabschnitten entnommen. Außer: Freiheit. Wenn Sie woanders keine Antworten auf die Rätsel der vergangenen mindestens fünf Jahre fanden: Hier werden Sie fündig. Hier werden Sie geholfen.
Digitale Altersdiskriminierung ist ein eigenes Unterkapitel, zu selten angesprochen. Politiker faseln von Inklusion und fördern gleichzeitig millionenfache Exklusion durch Digitalisierung.
Das andere uns bekannte Buch dieser Verfasserin heißt Instandsetzungspädagogik: Integrationsansätze für lernentwöhnte Kinder und erschien 2012 im renommierten, alten Verlag Vandenhoeck und Ruprecht (wohl vergriffen, deshalb antiquarisch zwischen 7 und 15 Euro inklusive des Versands.) Dazu zitieren wir: “ Mit den Fragen, wie Integration gelingt und den bildungspolitischen Anforderungen am besten Rechnung getragen wird, haben sich bereits viele befasst. Dabei wird meist übersehen, dass man diejenigen, um die es bei den integrativen Bemühungen gehen soll, unter einem anderen Blickwinkel betrachten muss. Hier setzt dieses Buch an: Bei den zu integrierenden Schülerinnen und Schülern wird von einer erworbenen Lernunfähigkeit ausgegangen, die eine andere als die übliche lernstandsorientierte Herangehensweise erfordert.“
Bibliographie des Buches „Mensch als Beute“ von Magda von Garrel
„Mensch als Beute. Gespräche über elitäre Transformationsprojekte“. Dialogisches Sachbuch im Verlag OVALmedia Robert Cibis (Eigenschreibweise).
Verfasst von Magda von Garrel.
Erscheinungsjahr 2025. (Neuerscheinung.) Gebunden; abwischbarer Pappband („Hardback“ oder „Hardcover“). 232 Seiten.
Umschlaggestaltung: Franz Otto. Titelillustration: Pawel Kuczynski.
Eins vorweg: Beim Versuch, das Buch online zu bestellen – ja auch wir sind ins Netz gegangen – oder wenigstens nachzuschauen, wo man es erhalten kann, stießen wir auf etwas Merkwürdiges. Ein Kuriosum! Obwohl es ganz frisch ’25 erschienen ist und garantiert lieferbar, wurde das Buch nirgendwo im Netz angezeigt. Schon komisch. Da bestimmt nicht nur bei dem einen oder anderen Interesse besteht, es zu erwerben, können wir also keinen Link zu einer ‚Plattform‚ anbieten. Nun ja, deswegen geben wir hier die ganze Anschrift des Verlags wider samt E-Mail-Adresse. Es ist bestimmt nicht üblich, dass man bei einem Verlag klingelt, um ein Buch zu kaufen, aber bevor sie es gar nicht bekommen können – Sie wissen schon, manch Böse fressen in der Not sogar absichtlich Fliegen.
Verlagsanschrift, -E-Mail und ISBN des neuerschienenen Buches
Verlag OVALmedia – Robert Cibis, Droysenstraße 5, 10629 Berlin. Postkarte oder ein Brief mit einem Verrechnungsscheck könnte man da wohl auch hinschicken. Sie mögen es überwachbarer? Bitteschön: E-Mail an oval(a)oval.media . Tja, eine(n) Website haben die die auch. Immerhin ein Anfang.
Apropos Scheck: Wir wissen nicht mehr, was das Buch kostet. Üblicherweise versuchen die Verlage einen mit Werbung zu überschütten, sobald man einmal einen Verlagsnamen in eine Suchmaschine (wie ecosia.org zum Beispiel, ist sicherer als die bekannten und hat weitere Vorteile) eingibt. Aber hier? Und es geht weiter mit Rätseln und Merkwürdigkeiten:
Internationale Standard-Buchnummer ISBN: 978-3-949559-12-9 (bei Neuerscheinungen ist meist die zehnstellige SBN nicht mehr angegeben, aber es gibt sie natürlich trotzdem). Aber, ähäm, auch wenn wir natürlich keine Gewähr für die Angaben übernehmen, als wir nach der ISBN suchten, fanden wir im Netz – ja, da sind wir schon wieder online und ins Netz gegangen – ein Buch. So soll es ja auch sein. Aus diesem Verlag. Aber nicht diesen Titel! Nun, der Verlag ist nicht groß, sondern mittel, aber nicht winzig. Man erkennt das an der Zweistelligkeit des Verlagsprogramms. 100 Bücher – 99 und das mit der Nummer -00- – können im Verlag 949559 (OVALmedia) veröffentlicht werden. Versuchen Sie mal, hundert Bücher zu verlegen; das ist eine Menge Arbeit.
Als würde der Verlag diesen Titel nicht verkaufen wollen
Aber jede ISBN wird nur einmal vergeben, um eindeutig auf eine Publikation zu verweisen. Der HEYNE-Verlag war der erste oder zweite, der die Sünde beging, gegen dieses Grundgesetz zu verstoßen. In den 90ern und später erschienen im Verlag Bücher, die Nummern trugen, die in den 70er Jahren bereits einmal vergeben worden wären. Böser Fehler.
Ob es sich bei diesem Fall in diesem Verlag um eine Verwechslung handelt, am Korrekturleser gespart wurde oder was sonst dahinter steckt, können wir Ihnen nicht sagen. Was wir wissen ist, dass eine Bestellung in einer Buchhandlung auf der Basis dieser ISBN zu einem falschen Ergebnis führen könnte. Sie könnten dann einen anderen Titel erhalten (nämlich Stiller/ Krüger: Eine kleine Geschichte der Demokratie: Eine Bildgeschichte zur Demokratie), der die selbe Nummer hat.
Sicherer wäre es dann schon, in eine Buchhandlung zu gehen, die den Titel führt. Zum Glück wissen wir noch, wo die Lesung am 25. November stattfand: in Stodiecks Buchhandlung und Galerie Haubachstraße Ecke Richard-Wagner-Straße in Berlin-Charlottenburg. Direkt am südlichen Eingang zum Bahnhof Richard-Wagner-Platz der U-Bahn-Linie U7. Da der Buchhändler das Buch anbot und der große Laden gerammelt voll war, wird er wohl noch Exemplare haben. Herr Stodieck feierte kürzlich sein 46jähriges Berufsjubiläum, genauer Ladenjubiläum. Tel. (030) 341 10 40. Der hat sogar eine Homepage: stodiecks.de .
Aber wenn, sollten Sie da vielleicht besser anrufen, bevor Sie nicht die Buchkapitel Überwachung (ab S. 135), Manipulationen (S. 159) und Demokratieverluste (S. 181) einschließlich des Abschnitts „schwindendes Bargeld“ gelesen haben.
Noch eine Zusatzinformation: „Passend zum Thema des vorliegenden Buches produziert OVALmedia 2025 eine auf zehn Teile angelegte Doku-Serie: www.wiii.film .“
Das Buch enthält nur ein Photo, und das ist auch noch schwarz-weiß. Auf Seite 231 ein Autorenporträt in der Kurzvita.





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