Sommer-Sonne-Sing-a-Song zur 22. Fête de la Musique in Berlin am 21. Juni 2016

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Quelle Flickr © Copyright BrandNewHistory

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Die nächste Fête de la Musique, die „1982 in Frankreich ins Leben gerufen“ wurde, „um für wenige Stunden die große Zahl von musizierenden Menschen im Land hör- und sichtbar zu machen“, wirft auch in Berlin ihre Schatten voraus. Zum 22. Mal wird das Fest der Musik als ein Fest für Entdecker musikalisch Unbekannter – alle „Musiker treten ohne Gage auf“ – an der Spree veranstaltet und zwar am Dienstag, den 21. Juni 2016.

„Sommer-Sonne-Sing-a-Song“ scheint das Motto der Veranstalter und weil vor, während und nach der großen Fete in Berlin die Fußball-Männer-Europameisterschaft in Frankreich stattfindet, steht die Fete auch unter dem Fußball-Motto. Ab 18 Uhr wird das Spiel der DFB-Elf gegen das von Briten besetzte Nordirland gezeigt.

Live-Musik aller Stilrich­tungen locken bei freiem Eintritt wohl wieder Zehn­tausende auf die Straßen und in die Häuser. Derzeit ist von „100 Open Air- und Indoor-Standorte in allen zwölf Berliner Bezirken“ die Rede. Doch Kenner wissen und schätzen, dass sich noch Dutzende spontane, unverstärkte Musiker zu Darbietung zeigen und zu Gehör bringen und zwar offiziell ab 16 Uhr (und draußen bis 22 Uhr), drinnen bis zum Morgengrauen als „Fête de la Nuit“.

Neben musikalischen Entdeckungen gilt es, auch neue Orte kennenzulernen. „Ob Straßenecken oder Hinterhöfe, Cafés oder Konzertsäle, Zelte oder Grünanlagen, an See- und Flussufern, in Kirchen oder Gär­ten, überall verbirgt sich ein unverhofftes und kostenloses Musik-Erlebnis. Die Fête de la Musique verhilft nicht nur manch unent­decktem Talent zum großen Auftritt, auch bislang unbekannte Orte lassen sich entdecken“, teilen die Veranstalter in einer Pressemitteilung vom 25. April 2016 mit.

Weiter heißt es: „Neben alten Bekannten wie z.B. der Red Bull Music Academy im Mauerpark, dem Café Brel am Savignyplatz, dem YAAM Club oder dem Golgatha freuen wir uns in diesem Jahr über 21 neue Teilnehmer, davon einige in bislang nicht bespielten Ortsteilen: Gleich mehrere Bühnen gibt es in der Dörpfeldstraße in Adlers­hof, erstmals dabei sind auch das idyllisch gelegene Paulsborn am Grunewaldsee und die Bambusen-Bühne am Rummelsburger Ufer. Ebenfalls nah am Wasser befinden sich das Ganymed am Schiffbauerdamm und die Freilichtbühne Weissensee und „mit im Boot“ ist Magdalena in Alt-Stralau. Ein Ausflug zum Wirtshaus Schupke in Wittenau oder in den Landschaftspark Wuhletal in Alt-Biesdorf ist bestimmt reizvoll (#ZeckMcTech macht Drushba nennt sich origineller Weise die Bühne dort) und die historischen Heynhöfe in Pankow sind allein schon sehenswert. Zu weiteren besonderen Orten zählen der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet im Wedding, das berühmte Café Sibylle an der Karl-Marx-Allee und das Prachtwerk in Neukölln. Am Nöldnerplatz in Rummels­burg haben sich gleich mehrere Lichtenberger Jugendfreizeitein­richtungen für die FETE zusammengetan und aus Charlottenburg nimmt die Nehring-Grundschule teil.“

Alle Berliner Standortpartner 2016 unter: http://www.fetedelamusique.de/programmsuche/

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