Viele Vollpfosten machen noch keine Entlassung oder „Künstler, Kulturschaffende und Kulturvermittler“, die sich nicht entblöden

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Vollpfosten.
Ein Stapel Pfosten aus Vollholz. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Dass Dutzende „Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Kulturvermittlerinnen und -vermittler“ (sic!) den Rücktritt des Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) forderten, davon ist derzeit viel zu lesen und zu hören. Von beinahe 300 Unterzeichnern ist die Rede, die sich in einer „Erklärung zur Politik des Bundesinnenministers Horst Seehofer“ (Berlin, 21.9.2018) besonders „entsetzt“ zeigen, „dass der Bundesinnenminister fortwährend die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung sabotiert und dem internationalen Ansehen des Landes schadet“.

Wenn das so ist, dann darf alle paar Tage mit einer Erklärung von Künstlern, Kulturschaffenden und Kulturvermittlern wie Hugo Egon Balder zu diesem oder jenem Minister gerechnet werden samt einer Rücktrittsforderung aus gutem Grund. Andere und zwar Gewählte haben gute Gründe, Minister zu ernennen. Das ist Aufgabe des Bundespräsidenten, der Minister auf Vorschlag des Bundeskanzlers ernennt und entlässt.

Dass Jan Böttcher, Matthias Luthardt, Rebecca Raue, Moritz Rinke und Mathias Schönsee, die kaum einer in der Berliner Republik kennt, das nicht dürfen, das ist gut so.

Sie dürfen auch nicht die Bundesminister und die Richtlinien der Bundesregierung bestimmen, das macht der Bundeskanzler. Seehofer ist Merkels Minister. Punkt.

Die fünf Genannten wie Unbekannten sind angeblich die Verfasser des sich „Erklärung zur Politik des Bundesinnenministers Horst Seehofer“ nennenden Geschriebenem. Dass sie unbekannt und bedeutungslos sind, das sollte niemanden stören, aber dass sich dieser Abfassung aus dem Abflussrohr bundesdeutscher Kunst und Kultur nicht nur Hunderte anschließen, sondern Tausende, ja, Zehntausende, die sich für Künstler, Kulturschaffende und oder Kulturvermittler halten, das steht zu befürchten.

Wahrlich, wahrlich, zu viele halten sich für Künstler und nicht still, sondern behaupten, dass Seehofer „die Migrationsfrage zur ‚Mutter aller politischen Probleme‘ erklärt und damit 18,6 Millionen Menschen, die mit migrantischen Wurzeln in Deutschland leben, in Geiselhaft“ genommen habe. Dass Seehofer vieles Tut und manches Unterlässt, das ist wohl wahr, aber dass er das Unterstellte gemacht haben soll, das ist so falsch wie die Erklärung, scheint aber den Künstlern Wurst zu sein, die auch nicht von Können kommt, sondern aus der Fleischfabrik – in der Regel jedenfalls. Nein, diese Künstler sind keine Wissenschaftler, die es besser wissen müssten, sie sind Metzger, die das Messer wetzen. Das ist der neue Mob der alten Linken, die sich mit der Antifa Zeckenbiss, die mit ihrem Video die Republik in Rage brachte, gemein macht. Die Antifa Zeckenbiss muss mit ihrem Video als Beweis herhalten für Hetzjagden (Merkel, CDU) und Pogrom (Trittin, Grüne), die es in Chemnitz nicht gegeben hat. Gegen hat es muselmanische Messerstecher. Der Tote und die Verletzten sind der Beweis. Doch das interessiert diesen Mob, der sich hinter Hetze formiert, nicht.

Unter seehofermussgehen.de werden diese Künstler, die sich nicht entblöden, beim Namen genannt.

Das ZDF-Satiremagazin mit dem Titel „Heute-Show“ verleiht vermutlich zum Jahresende wieder den „Goldenen Vollpfosten“ für eine besondere Dummheit. Ich schlage diese Künstler vor. Alle!

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