15. Documenta in Kassel vom 18. Juni bis 25. September 2022

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Ein Otrsschild mit der Dummdeutsch-Beschriftung "documenta-Stadt Kassel" (Eigenschreibweise). Foto: N-Lange.de, CC BY-SA 3.0, BU: Stefan Pribnow

Kassel, Deutschland (Kulturexpresso). In Kassel beginnt demnächst die 15. Documenta in Kassel, die dummdeutsch „documenta fifteen“ genannt wird. Sie gilt als eine Reihe für zeitgenössische Kunst, die alle fünf Jahre stattfindet und jeweils 100 Tage dauert. Seit 1955 gilt Kassel als Documenta-Stadt, auch wenn das in Kassel und umzu in der Regel falsch geschrieben wird. So sind sie: die Dummdeutschen.

Der Zeitraum für dieser Documenta solle vom 18. Juni bis 25. September 2022 sein und sie wird an 32 verschiedenen
Ausstellungsorten in Kassel veranstaltet. Zahlreiche Werke von lebenden Künstler werden geboten.

Die ersten Kritiker meldeten sich bereits zu Wort und meinten, nach dem „ersten Rundgang“ etwas „zwischen Aktivismus und Tee trinken“ wahrgenommen zu haben. Sicherlich, eine Altkleider- und Elektroschrott-Sammlung ist auch dabei. Doch das dürfte nicht der einzige Müll sein.

Ein Totenschädel und anderes mehr wird in der baufälligen Kirche St. Kunigundis gezeigt.

Köpfe von Inhaftierten auf Kuba sind auch zu sehen, allerdings nicht die aus dem Gefangenenlager der Guantanamo-Bucht, die von Truppen der Streitkräfte der VSA besetzt ist. Dort gibt es noch immer Camp Iguana und Camp Delta (mit dem Sonderteil Camp Echo), aber nicht mehr das geschlossene Camp X-Ray. Tania Bruguera, die in den VSA im „Exil“ lebe, wolle die „kubanische Realität“ zeigen.

Schlimmer als die Kuba-Feindschaft sei Kennern und Kritikern zufolge wohl nur noch die Israel-Feindschaft. Daß schon vor Beginn der 15. Documenta viele „Künstler“ sich „Israel-feindlich“ äußerten und „Israel-feindliche Aufrufe unterzeichneten“, das wird behauptet und kritisiert. Von Judenhaß ist die Rede beziehungsweise von „Antisemitismus“. Israel wird als „Kolonialmacht“ bezeichnet und so weiter und so fort. Das kommt nicht nur von Arabern und Türken beziehungsweise Mohammedanern, auch Muselmanen genannt, sondern geht anscheinend reihum.

Der Zionismus beziehungsweise das „zionistische Projekt“ wird von „Künstlern“ als „ein weißes koloniales europäisches Projekt“ bezeichnet und die Boykottbewegung als gut. Mehr noch, nicht nur zu einem Boykott der von Israel besetzten Gebiete wird aufgerufen, sondern „zu einem umfassenden Boykott“, bis der israelische Staat kein jüdischer Staat mehr sei.

Wohl wahr, nicht nur die Umvolkung der BRD, die nicht erst seit Jahren stattfinden, sondern seit Jahrzehnten, und damit einhergehend die Muselmanisierung, schreitet voran, auch die weitere Umvolkung des Staates Israel solle voranschreiten. Wer’s mag, der wird sich wohl in Kassel wohlfühlen, sauwohl womöglich.

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