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Axel Spilcker arbeitet sich an seinem Naziopa ab – Annotation zum Sachbuch „Hitlers Gefolgsmann, Robert Ley – mein Großvater, der Kriegsverbrecher“

"Hitlers Gefolgsmann. Robert Ley – mein Großvater, der Kriegsverbrecher" von Axel Spilcker. © Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co KG

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Ja, es ist nach wie vor wichtig, Biografien über Nazigrößen zu verfassen.

Jaein, es ist auch ein Befindlichkeitsbuch, er war möchte ihm absprechen, dass ihm die Geschichte nicht auf der Seele lag?

Nein, wir werden damit keine Menschen abhalten, die AFD zu wählen. Der Rechtsruck ist längt Realität, Merz und seine Regierung tut dazu ihren Teil.

Ja, zuletzt gab es recht viele Nazi-Enkelbücher und einige waren schlicht und schlecht. Spilckers Buch ist weder richtig schlecht, noch wirklich gut.

„Basierend auf exklusiven Dokumenten, darunter die unveröffentlichten Memoiren von Robert Leys letzter Partnerin, schreibt Axel Spilcker eine deutsche Chronik und eine besondere Familiengeschichte, deren Fragen bis in die Gegenwart reichen.“ Schreibt der Verlag, mir ist das ein wenig zu fett aufgetragen, weil ich beim Lesen nicht das Gefühl hatte, Spilcker wollte eine deutsche Chronik veröffentlichen.

Insgesamt sehen wir es als eine halbwegs muntere NaziFamilienbewältigungsschrift im Stil eines erzählenden Sachbuchs, ob das die Welt braucht, entscheidet der milde Büchergott.

Bewertung: drei Punkte von fünf Punkten.

Bibliographische Angaben:

Axel Spilcker, Hitlers Gefolgsmann, Robert Ley – mein Großvater, der Kriegsverbrecher, 320 Seiten, Sprache: Deutsch, Bindung: fester Einband, Verlag: Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co KG, Köln, 1. Auflage 7.5.2026, ISBN: 978-3-462-01249-1, Preise: 26 EUR (Deutschland), auch als E-Buch, ISBN: 978-3-462-31427-4, für 22,99 EUR erhältlich

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