7. Arabisches Filmfestival Berlin vom 6. bis 13. April 2016

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© Makan

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Das vom 2004 gegründeten gemeinnützigen und eingetragenen Verein Makan – Zentrum für arabische Filmkunst und Kultur organisierte Arabische Filmfest (kurz Alfilm) findet vom 6. bis 13. April 2016 zum siebten Mal in Berlin statt. Spielfilme, Dokumentar- und Kurzfilme sowie Videokunst aus der oder über die arabischen Welt werden gezeigt, denn teilnehmen können Filme arabische Regisseure, Filme aus einem arabischen (Ko-)Produktionsland und thematisch in engem Bezug zur arabischen Welt stehende Filme.

In den Berliner Kinos Arsenal, fsk, City Kino Wedding und TAK Theater im Aufbau Haus werden, wie es in einer Pressemitteilung vom 04.03.2016 heißt, „in der Official Selection aktuelle Spielfilme, Dokumentar- und Kurzfilme sowie Videokunst aus den arabischen Ländern und von arabischen Künstlern – viele davon als Deutschland- oder Europapremieren“ – gezeigt. Als teilnehmende Filme stehen „Very Big Shot“ (Libanon und Katar, 2015), „Much Loved“ (Marokko und Frankreich, 2015), „In This Land Lay Graves of Mine von Reine Mitri“ (Libanon und Frankreich, 2014) und „Roundabout in my head“ Algerien, Frankreich, Katar, Libanon und Niederlande, 2015) fest.

Die vom Hauptstadtkulturfonds geförderte Reihe Spotlight soll „sich mit historischen und aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen“ auseinandersetzen, „die jüdisch-arabische Identitäten als Bestandteil sowohl arabischer als auch jüdischer Kultur und Erinnerung reintegrieren“. Das klingt politisch korrekt und vollmundig. Filme wie „Alexandria… Why?“ (Ägypten und Algerien, 1979), „Salata Baladi“ (Ägypten, Frankreich und Schweiz, 2007), „Un été à la Goulette (Frankreich, Belgien und Tunesien, 1996), „Where are you going, Moshé?“ (Marokko und Kanada, 2007), „Forget Baghdad“ (Schweiz und Deutschland, 2002), „El Gusto“ (Algerien, VAE, Irland und Frankreich, 2011), „They Were Promised the Sea“ (Kanada und Marokko, 2013), „Once I Entered a Garden“ (Schweiz, Frankreich und Italien, 2012) und „The Gulf War… What Next?“ (Tunesien, Italien, GB und Frankreich 1993) werden gezeigt.

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