
Berlin, BRD (Kulturexpresso). Das Bücherjahr 2026 beginnt bretthart. Mit Leben und sterben lassen, legt der ehemalige Bundeswehrsoldat Marc Hinzmann ein eindringliches Erinnerungsbuch zur Geschichte der Bundeswehr in Afghanistan vor. Als im August 2021 das Große Chaos am Flughafen in Kabul ausbrach, wurde der junge Oberleutnant mit einem Zufallsteam nach Kabul entsandt, um die Rettung der sogenannten Ortskräfte zu koordinieren. Hinzmann musste entscheiden, wer mitfliegen darf, und wer nicht. Diese Dramatik durchzieht das sehr nüchtern (und das ist gut so!) verfasste Buch, das keine Heldengeschichte bietet, sondern den dramatischen Versuch, in einer Extremsituation menschlich zu handeln. Eindrucksvoll, unbedingt lesen.
Bewertung: fünf Punkte von fünf Punkten
Bibliographische Angaben:
Marc Hinzmann, Leben und sterben lassen, Die letzten Tage der Bundeswehr in Afghanistan, 240 Seiten, Sprache: Deutsch, Bindung: Klappenbroschur, Verlag: Econ im Konzern Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin, 1. Auflage 29.1.2026, ISBN: 9783430212175, Preise: 23,99 EUR (Deutschland), auch als E-Buch, ISBN: 9783843738118, für 19,99 EUR erhältlich
Anmerkung:
Siehe die Beiträge
- Afghanistan, wo die Welt am Arsch ist – Annotation zum Buch „Am Ende der Straße“ von Wolfgang Bauer von Ronny Putzke
- Erlebnisreiche Erfahrungsberichte auf der Ebene der Erscheinungen – Zum Roman „Der Buchhändler aus Kabul“ von Asne Seierstad von Paul Puma
- „Frauen und Roboterbauen – Mädchen gar? Aus Afghanistan? … und die wollen zu Olympia?“ Sie haben sogar eine Medaille geholt! Eine wahre Geschichte. Der Film „Die Schule des Mutes“ („Rule Breakers“) ist ab 29.1. im Kino von Andreas Hagemoser
im KULTUREXPRESSO.
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