Start Nachrichten 150 Jahre Alte Nationalgalerie und „ein spektakuläres Gemälde“

150 Jahre Alte Nationalgalerie und „ein spektakuläres Gemälde“

Vor der Alten Nationalgalerie in Berlin. © Foto/ BU: Eva-Maria Koch, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 18.6.2024

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Morgen ist es soweit. Dann steht das Geburtstagsfest 150 Jahre Alte Nationalgalerie an. Für Gäste wird ein umfangreichem Programm sowie die Eröffnung der Ausstellung „Skandal! Hermione von Preuschen und der Mors Imperator“ geboten.

Daß „am 22. März 1876 … das Gebäude der Nationalgalerie auf der Museumsinsel feierlich von Kaiser Wilhelm I. eröffnet“ wurde und „aus diesem Anlass … die Alte Nationalgalerie am Sonntag, den 22. März 2026, ab 11 Uhr den 150. Geburtstag des Gebäudes mit einem vielfältigen und bunten Programm“ feiern werde, das steht in einer Pressemitteilung der Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 13.3.2026. Und dies:

Das Programm:

11 Uhr Übergabe des Staffelstab von Martin Maischberger, Direktor Antikensammlung, an Anette Hüsch, Direktorin Alte Nationalgalerie und Eröffnung der Sonderausstellung „Skandal! Hermione von Preuschen und der Mors Imperator“ mit der Kuratorin der Ausstellung Dr. Birgit Verwiebe.

12:30 Uhr Überraschungsführung

13 Uhr Bau-Kunstwerk Alte Nationalgalerie

13 bis 17 Uhr Cicerone in „Skandal! Hermione von Preuschen und der Mors Imperator“

13:15 Uhr Discovering the Old National Gallery

13:30 Uhr Überraschungsführung

14 Uhr Vom Tempel zum Museum

14:15 Uhr Discovering the Old National Gallery

14:30 Uhr Überraschungsführung

15 Uhr Bau-Kunstwerk Alte Nationalgalerie

15:15 Uhr Neugier erwünscht für Familien

15:30 Uhr Überraschungsführung

16 Uhr Vom Tempel zum Museum

16:15 Uhr Neugier erwünscht für Familien

16:30 Uhr Überraschungsführung

17 Uhr Überraschungsführung

Etwas Besonderes dürfte die Eröffnung der Ausstellung „Skandal! Hermione von Preuschen und der Mors Imperator“ werden. Dazu dies in der besagten Pressemitteilung: „Ein spektakuläres Gemälde sorgte 1887 in Berlin für eine Sensation: ‚Mors Imperator‘ (übersetzt: ‚Der Tod ist der Herrscher‘), gemalt von der Künstlerin Hermione von Preusschen (1854–1918). Das Werk galt als Majestätsbeleidigung: Kaiser Wilhelm I. war zum Zeitpunkt seiner Entstehung bereits 90 Jahre alt und sollte im Folgejahr sterben. Obwohl der Kaiser mitteilen ließ, er habe nichts gegen das Bild einzuwenden, wurde es von der Jury der Königlichen Akademie der Künste zurückgewiesen. Daraufhin stellte die Malerin das monumentale Gemälde in eigener Regie in Berlin aus. Die Schau wurde ein enormer Publikumserfolg. Die Alte Nationalgalerie zeigt dieses lange als verschollen geglaubte Gemälde nun erstmals wieder öffentlich und stellt die damals wirkmächtige Künstlerin dem heutigen Publikum in einer Kabinettausstellung vor.“

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