
Wien, Österreich (Kulturexpresso). Von der Internationalen Stiftung Mozarteum mit Sitz in Salzburg wird per Pressemitteilung vom 20.5.2026 mitgeteilt, daß die 27. Mozartwoche vom 21. bis 31 Jänner 2027 in Salzburg veranstaltet werden solle. Von „Mozart & ‚Mozarts'“ ist die Rede sowie von Musik, Marionettentheater und einem Mozart’sches Krimicafé.
Dazu heißt es: „Mozart & ‚Mozarts‚ – dieses Motto umspielt die Mozartwoche 27 und bringt Wolfgang Amadé mit Komponistenkollegen zusammen, die als „andere Mozarts“ gefeiert werden. Der Ruhm Mozarts strahlte früh so hell, dass andere Komponisten gerne so tituliert wurden. Solche Beinamen waren damals in erster Linie ein publikumstaugliches Gütesiegel: Wer mit Mozart in Verbindung gebracht wurde, musste außergewöhnlich sein! Im dichten Konzertprogramm der Mozartwoche 27 finden sich nun zahlreiche heute selten aufgeführte Werke dieser „Mozarts“ und laden zu spannenden Dialogen zwischen Mozart und den „Mozarts“ ein. Darunter ist Juan Crisóstomo de Arriaga, der als „spanischer Mozart“ galt; Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges wurde als „Mozart der Karibik“ bezeichnet, Joseph Martin Kraus als „schwedischer Mozart“, François Devienne wurde der „französische Mozart“ genannt und Josef Mysliveček der Spitzname „böhmischer Mozart“ verliehen. Mit manchen verband Mozart tatsächlich eine persönliche Bekanntschaft. Der böhmische Komponist Josef Mysliveček etwa war zeitweise Freund und Einflussgeber. Andere waren ebenso hochtalentiert, bewegten sich in nahen musikalischen Umlaufbahnen oder berührten mit ihren Lebenswegen jenen Mozarts. Wer hier wen inspirierte, lässt sich im Nachgang nicht immer eindeutig sagen. Mozart wurde jedenfalls zum Fixstern, zur Marke, an dem sich eine Generation messen ließ.“
Daß der Reigen an Orchester und Solisten „handverlesen“ sei, das wird in einer mit gesinnungsgeladenem Geschlechtergeschmiere durchseuchten Pressemitteilung nicht verschwiegen. Ausdrücklich genannt werden „Stammgäste wie die Wiener Philharmoniker, die zusammen mit Adam Fischer & Igor Levit sowie unter Christian Thielemann und Philippe Jordan zu erleben sind. Hinzu kommen das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra, das Kammerorchester Basel mit Kristian Bezuidenhout, die Kammerakademie Potsdam mit François Leleux, das Youth Symphony Orchestra of Ukraine mit Oksana Lyniv, Magdalena Kožená, Daniel Ottensamer, Christoph Sietzen, Raphaela Gromes, Kian Soltani, Maximilian Kromer und das Cuarteto Quiroga mit Veronika Hagen. Diese Debüts bei der Mozartwoche 27 stechen heraus: Víkingur Ólafsson, Augustin Hadelich und Alexandra Dovgan.
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