Berlin, BRD (Weltexpress). Im Roman „Die Letzten auf der Liste“ von Grégory Cingal geht es um nicht weniger als die spektakuläre und solidarische Rettung dreier alliierter Geheimdienstoffiziere aus der Vernichtungsmaschine des Konzentrationslagers Buchenwald durch Lagerinsassen unter der Hilfe eines SS-Arztes.
Als im August 1944. 37 Offiziere diverser alliierter Geheimdienste Konzentrationslagers Buchenwald eingeliefert werden, beginnt ein internationaler Kampf um ihr Überleben. Drei Wochen nach ihrer Ankunft werden die ersten hingerichtet. Eine Rettungsaktion wird geplant, aus der einer der spektakulärsten Fluchtgeschichten aus einem Gefängnis der Nazis ihren Ausgang nimmt. Autor Cingal wechselt zwischen nüchterner Nacherzählung und Thriller Momenten, leider schafft er es nur bedingt, daraus einen guten Roman zu bauen. Obwohl die Geschichte um Solidarität und Menschlichkeit in Zeiten schlimmster Verbrechen groß ist, bleibt das schriftstellerische Ergebnis weit hinter anderen Büchern zum Thema wie Das siebte Kreuz, Nackt unter Wölfen, Roman eines Schicksallosen, Die Geigerin von Auschwitz, Der Funke Leben zurück.
Bewertung: 3 Punkte von 5 Punkten
Bibliographische Angaben:
Grégory Cingal , Die letzten auf der Liste, Genre: Roman, Seiten: 304, Sprache: Deutsch, Übersetzer: Tobias Scheffel und Claudia Steinitz, Format in Breite und Höhe: 14 x 21,5 cm, Verlag: Verlag Antje Kunstmann GmbH, München, Auflage: 1. Auflage 12.3.2026, ISBN: 978-3-95614-671-8, Preise:, 25 EUR (Deutschland), auch als E-Buch, ISBN: 978-3-95614-682-4, für 19,99 EUR erhältlich






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