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Sigmund Freud als wandelnder Witz – Annotation zum Buch „Freud erzählt einen Witz“, herausgegeben von Christfried Tögel und Jörg-Dieter Kogel

"Freud erzählt einen Witz" © Die andere Bibliothek im Konzern Aufbau Verlage GmbH & Co. KG

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Ein feines Sommerbuch mit Scherz, List und Rache expediert Die Andere Bibliothek auf unsere Lesesofas. Gemeint ist das Buch „Freud erzählt einen Witz“, herausgegeben von Christfried Tögel und Jörg-Dieter Kogel.

Entlang an Freuds Biografie, haben die beiden Herausgeber den großen Witzkäscher ausgefahren und einige Perlen Freudschen Humors für uns aufgeschrieben.

Bereits im Kindesalter war Freud ein wahrer Witzbold, der ohne Zynismus, aber mit großer Auffassungsgabe die kleinen und großen Dummheiten seiner Umgebung festgehalten hat.

Besonders die lange Trennung von seiner späteren Ehefrau Martha, die von ihrer bösen Mutti von Wien nach Hamburg „entführt“ wurde, um sie den Fängen des Lotterbuben und merkwürdigen Doktors der Beknackten zu entziehen, sind ein genialer Fundus gewesen. Die Entführung des braven Töchterleins hat nicht geholfen, die Liebenden fanden Wege zueinander und teilten sich allerhand schräge Geschichten mit, ja Martha stand dem Meister in nichts nach.

Ein wunderbar geistreiches Buch, perfekte Unterhaltung für die Ottomane.

Bewertung: 4,2 Punkte von 5 Punkten

Bibliographische Angaben:

  • Titel: Freud erzählt einen Witz
  • Herausgeber: Christfried Tögel und Jörg-Dieter Kogell
  • Gestalter: 2xGoldstein
  • Seiten: 264
  • Sprache: Deutsch
  • Band: 492
  • Format: limitierte, nummerierte Originalausgabe im Schuber
  • Verlag: Die Andere Bibliothek (Eigenschweibweise) im Konzern Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, Berlin
  • Auflage: 1. Auflage Juni 2026
  • ISBN: 978-3-8477-0497-3
  • Preis: 48 EUR (Deutschland)
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