Banksy: „going, going, gone“ oder Schreddern ist schön, Kunst allemal

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Schreddern ist schön. © 2018, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Manche machen aus Scheiße scheinbar Gold, dazu gehören Künstler von der Kulinarik bis zur Schablonengraffiti, und manche gehen den umgekehrten Weg. Verrechnet hat sich dabei vielleicht einer, der Kunst kaufen wollte, genauer gesagt: das Kunstwerk „Girl with Balloon“ (dt. „Mädchen mit Ballon“) von Banksy.

Dass Banksy Stadtguerilla kennt und kann, das kann man sich vorstellen und wenn nicht, dann schaue man sich an, wie just in dem Moment, als ein Bieter für 1,04 Millionen Pfund, das sind 1,18 Millionen Euro, ein Banksy-Bild bei Sotheby’s in London ersteigert, dieses am unteren Rand des Rahmens geschreddert wird. Wunderbar!

Der Schredder war im dicken güldenen Bilderrahmen verborgen. Beachtlich.

„Zerstörte der Künstler sein Kunstwerk selbst“, fragen sich viele und „war er etwas da“? Dass das alles im Hier und Jetzt Kunst sein könnte, auch die Aktion und das, was folgt, darauf kommen die wenigsten Beurteiler der Betrachtungen.

Mit Banksy bricht jetzt die Zeit des Schredderns an. Fangt an mit Rechnungen und Mahnungen und so weiter!

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