
Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß „Carsten Gansel … das dramatische Ende der DDR-Verlage und der DDR-Literatur in Erinnerung“ rufen wüprde, das wird in einer Pressemitteilung des „Teams Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ im „Bereich der Oberbürgermeisterin“ der „Landeshauptstadt Magdeburg“ vom 27.10.2026 behauptet und darauf hingewiesen, daß „der Literaturwissenschaftler Carsten Ganse … am Montag, 2. November, … um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek sein aktuelles Buch ‚Ausradiert? Wie die Literatur in der DDR verschwand‘ vorstellen werden würde.
Auf der Heimatseite des Reclam-Verlages im Weltnetz heißt es zum Werk: „Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.“
Bibliographische Angaben:
- Autor: Carsten Gansel
- Titel: Ausradiert? Wie die Literatur der DDR verschwand
- Seiten: 83
- Sprache: Deutsch
- Illustrationen: 40 schwarz-weiß Abbildungen
- Format: 215 mm x 135 mm
- Bindung: fester Einband
- Verlag: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH, Ditzingen
- Auflage: 1. auflage 18.3.2026
- ISBN: 978-3-15-011566-4
- Preis: 28 EUR (Deutschland)
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