„Denken wie eine Katze“ zum Weltkatzentag – Miau oder „Performances for Pets“ nicht entgehen lassen!

Ein Hund sowie Kroot Juurak und Alex Bailey als Künstlerduo "Performances for Pet". © Wynrich Zlomke

Rüsselsheim, Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Ob meine Katze denken kann oder mein Kühlschrank, darüber habe ich schon einmal nachgedacht. Die Antwort ist einfach. Kürzlich war eine Katze in meinem Kühlschrank. Sie war nicht meine und sie hörte auch nicht auf den Namen Schrödinger. Sie hörte auch nicht auf andere Namen. Sie hörte überhaupt nicht.

Ob das mit dem Denken auch auf andere Katzen und Kühlschränke zutrifft, das kann ich also nicht behaupten. Nun soll es sogar ein Künstlerduo geben, dass „Performances for Pets“ genannt wird. Laut Pressemitteilung der Opelvillen Rüsselsheim würden das Duo am Samstag, den 8. August 2020, um 13.30 Uhr erstens mit der Presse reden und dann mit den Katzen, genauer eine Performance „Denken wie eine Katze“ zum Weltkatzentag abliefern.

Schade, dass ich nicht mitschnurren kann. Ich bin dann im Grünen vor dem Migrantenmoloch Berlin. Und das ist gut so.

Doch die „Performances for Pets“ in Rüsselsheim würde ich wirklich verpassen. Schade. Die Darbietung von Krõõt Juurak und Alex Bailey wird mir entgehen. Wem das auch so geht, weil er weder Pet noch Presse ist, der sollte in die Ausstellung „Kunst für Tiere“ gehen, die in den Opelvillen in Rüsselsheim ab dem 4. Oktober 2020 präsentiert wird.

„Die Schau“ stelle „Künstlerinnen und Künstler vor, die sich aktuell dem Tierthema zuwenden, zum einen um sich näher mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier zu beschäftigen und zum anderen um einfach ihre Tierliebe auszudrücken… Teil der Ausstellung werden filmisch festgehaltene Performances des Künstlerduos ‚Performances for Pets‘ sein. Für den Weltkatzentag am 8. August entwickelt das Performanceduo in den Opelvillen eine performative Situation mit dem Titel ‚How to Watch a Performance like a Cat‘ (‚Wie man eine Performance wie eine Katze beobachtet‘), in der das Publikum dazu angeleitet wird, das Werk wie eine Katze zu betrachten.“

Miau!

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