Die krasse Geschichte von Kris Kelvin oder Solaris in der Box

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Solaris nach dem Roman von Stanisław Lem in der Box des Berliner DT. Regie: András Dömötör. Auf dem Bild sind die Schauspieler Timo Weisschnur, Jeremy Mockridge, Elias Arens und Esther Maria Hilsemer zu sehen. © Arno Declair

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). In der Box des Berliner DT finden am 2. März 2018 um 20 Uhr die Premiere der Produktion Solaris auf Basis des gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem, Deutsch von Irmtraud Zimmermann-Göllheim, Fassung von András Dömötör und Meike Schmitz, statt.

Ob sich Regisseur András Dömötör an dem Stoff über den Planeten Solaris auch die Zähne ausbeißt, das können Besucher zudem in weiteren Vorstellungen, in denen Elias Arens, Esther Maria Hilsemer, Jeremy Mockridge und Timo Weisschnur auf der Bühne der Box stehen, sehen. Das aus dem Polnischen in viele Sprache übersetze Buch über einen wundersamen Ozean und exotische Materie wurde schon mehrfach verfilmt und oftmals auf die Bühne gebracht.

Angeblich soll Dömötör die Geschichte des Psychologen Kris Kelvin, der Solaris erforscht und erstmals selbst zur Raumstation reist, um dort nach dem Rechten zu sehen und „um die Arbeit voranzutreiben“, „als absurd-komischen Trip zwischen Realität und Fiktion inszenieren und sich der Frage nach den Grenzen menschlicher Erkenntnis widmen“.

Wir erinnern uns, dass Kris den Andeutungen der Besatzung über geheimnisvolle Gäste zunächst keinen Glauben schenkt, bis er plötzlich seiner längst verstorbenen Geliebten Harey gegenübersteht. Die Absurditäten werden immer pessimistischer als euphorischer und die Welten zwischen Wahn und Wirklichkeit immer schmaler. Selbst gute Gewissheiten stehen nach dem Auftauchen der Schönen auf wackeligen Beinen.

Wir dürfen gespannt sein, was daran komisch sein soll.

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