Einlass ins Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music genannte Mohren-Museum nur mit Mund-Nasen-Bedeckung, wohl gerne in niger

Negerküsse, auch Mohrenköpfe genannt. Quelle: Pixabay, Foto: Hans Braxmeier

Frankfurt am Main, Deutschland (Kulturexpresso). Wahnsinn, aber wahr. Die nicht nur in der Bourgeoisie Bankfurt genannte Stadt der Franken am Main, die im Süden des Hessen genannten Bundeslandes liegt, die auch schon eine Migrantenmetropole ist, hat nun nicht nur noch mehr Ausländer, sondern laut Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 26.8.2020 auch „ein neues Museum“.

Dieses Museum solle das Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music (DMSUBM) sein – Bleichgesichter könnten die Veranstaltung womöglich DeMufürSchwa abkürzen, was weiß ich – und als „Deutschlands führendes Museum für Schwarze Kultur, Popularmusik und Geschichte“ gelten – in Kurzform wäre das womöglich DeführMufürSchwa, wenigstens in dem anderen Frankfurt, dem an der Oder, oder?

Wie dem auch sei und mit anderen Worten: Bankfurt, wo die Weißkragenträger zuhause zu sein scheinen, bekommt ein Mohren-Museum – gerne auch Schwarze-Museum gesagt und geschrieben, wohl weniger gerne Neger-Museum.

Weiter im Werbe- beziehungsweise Pressetext aus der Migrantenmetropole am Main, die nicht nur als Bankfurt bekannt ist, sondern auch als Mainhattan: „Es“, damit ist das Mohren-Museum gemeint, „beherbergt ein umfassendes Archiv an Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Memorabilia, die an einem lebendigen Ort der Vermittlung und Diskussion von Schwarzer Geschichte ausgestellt und von einem laufenden Programm begleitet werden. Allein oder in geführten Touren taucht das Publikum tief ein in eine Bewegung, die Stars von Mola Adebisi über Tic Tac Toe bis hin zu Sydney Youngblood versammelt. In ihrer Nebeneinanderstellung erlangen sie eine neue Sichtbarkeit und lassen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Inszenierungen, Strategien und Zuschreibungen erkennen.“

Bleichgesichter, Rothäute, Neger – gerne Schwarze gesagt und geschrieben -, Gelbe, Grüne und so weiter müssen, wenn sie das Mohren-Museum betreten wollen, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Zitat: „Einlass nur mit Mund-Nasen-Maske“, wohl nur für die menschliche Rasse, nicht für Ratten, und womöglich gerne in niger.

Das Mohren-Museum dürfte nur eine vorübergehende Erscheinung sein, denn eine Zeit vom 25.8. bis 3.9.2020 wurde angegeben und als Ort das Museum Angewandte Kunst am Schaumainkai. Da schau an!

Der Besuch des Neger-Museums sei „im Rahmen von geführten Touren möglich“, heißt es weiter, und zwar „für max. 3 Personen“. Ein Führer, drei Geführte. Wenn das kein kuscheliges Betreuungsverhältnis ist, was dann. Ob Negerküsse, auch Mohrenköpfe genannt, mitgebracht werden dürfen, das würde nicht mitgeteilt.

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