Flüsse auf sechs Kontinenten im Film „River“ von Jennifer Peedom und Joseph Nizeti

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Die mächtig gewaltige Stauermauer der Hoover-Talsperre aus der Perspektive einer fliegenden Kamera. © Stranger Than Fiction, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß die Welt eine der Ware und des Spektakels ist, das können Sie auch daran erkenne, daß ganz Verrückte nicht nur auf den Gedanken kommen, der Erde eien Tag zu widmen, sondern Teilen einen Film. „River“ lautet der Originaltitel, zu Deutsch: „Fluß“.

Erzählt wird die 75 Minuten lange Geschichte des Films unter der Regie von Jennifer Peedom von Willem Dafoe. Viel famoser dürfte vermutlich die musikalische Untermalung sein. Die Macher und Musiker des Australischen Kammerorchesters (Australian Chamber Orchestra), „dessen außergewöhnliche Partitur Musik von Johann Sebastian Bach, Jonny Greenwood und Radiohead mit Originalkompositionen von Richard Tognetti und dem indigenen Musiker William Barton“ laut mit Sternchen durchseuchter Pressemitteilung von Fimpresse-Meuser vom 12.4.2022 vereine, steuern ihren Teil im Verleih „Film Kino Text“ zum Lichtspiel bei.

Weiter heißt es dazu, daß „der Film … sechs Kontinente“ umspannen würde. Ich hingegen würde meinen, daß ein wenig was von Flüssen auf sechs Kontinenten zu sehen sei, aber jeder schmiert und schwätzt, wie er kann, darf und will oder auch nicht.

Ob im Film „außergewöhnliche zeitgenössische Filmaufnahmen … aus Perspektiven, wie sie noch nie zuvor gesehen wurden“ gezeigt werden, das sehen Sie im Fluß-Film selber, der ab 21.4.2022 im Apartheid- und Vasallenstaat BRD zu sehen sei.

Ein Plakat zum Fluß-Film „River“. © Film Kino Text, BU: Stefan Pribnow

Filmographische Angaben

  • Originaltitel: River
  • Originalsprache: Englisch
  • Staat: Australien
  • Jahr: 2021
  • Regie: Jennifer Peedom
  • Buch: Jennifer Peedom
  • Kamera: Yann Arthus-Bertrand, Ben Knight, Sherpas Cinema, Renan Ozturk und Pete McBride Zusätzliche Bildmaterialien: Chris Burkard
  • Sprecher: William Dafoe
  • Texte: Robert Macfarlane
  • Musik: Richard Tognette mit Australian Chamber Orchestra sowie Jonny Greenwood und Radiohead
  • Ton: Robert Mackenzie und Tara Webb
  • Produzenten: Jo-anne McGowan, Jennifer Peedom und John Smithson Co-Autor und Co-Regisseur: Joseph Nizeti
  • Produktion: Stranger Than Fiction in Zusammenarbeit mit Arrow Pictures
  • Länge: 75 Minuten

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