„Der fliegende Holländer“ in einer Inszenierung von Michael Thalheimer und unter musikalischer Leitung von Kent Nagano an der Staatsoper Hamburg

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Der fliegende Holländer. Erstmals 1843 in Dresden aufgeführt. Quelle: Leipziger Illustrierte Zeitung, 3. Januar 1843

Hamburg, Deutschland (Kulturexpresso). Kent Nagano startet in die Saison 2022/23 mit den Auftaktkonzerten der 195. Saison des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg am 2. und 4. Oktober 2022 und der Premiere der Neuproduktion von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ in einer Inszenierung von Michael Thalheimer am 23. Oktober 2022 an der Staatsoper Hamburg. Die Einführung solle um 17.20 Uhr beginnen und das um 18 Uhr.

Kommt vom Meer der Mann Sentas Träume? Wahrlich, es wird stürmisch. Schon in der Ouvertüre dieser ersten Oper in Gänze von Wagner wird es gewaltig für Augen und Ohren. Auf der Heimatseite der Staatsoper Hamburg im Weltnetz heißt es dazu: „Das Schicksal des fliegenden Holländers und der Frau, die ihn erlösen soll, vollzieht sich im Brausen der Wellen und des Ozeans. Diese „romantische Oper“ will Grenzen überschreiten – zwischen Tradition und Zukunftsmusik, zwischen Land und Meer, zwischen Konvention und Revolution. Gelungen ist ein packendes Drama, das von einer jungen Frau erzählt, die sich nicht fügen will, die alles auf eine Karte setzt, um ihre Grenzen zu überschreiten, koste es auch das Leben.“

Koste es, was es wolle, möchte mancher Operngänger meinen. Der Preis für die Karten im Großen Haus in der Hamburger Dammtorstraße kosten aktuell zwischen 8 und 195 Euro.

Kent Nagano im Großen Sala der Elbphilharmonie in Hamburg. © Staatsorchester Hamburg, Foto: Claudia Höhne, Aufnahme: Hamburg, 24.8.2019

Kent Nagano war diesen Sommer, der längst vergangen ist, unter anderem für die Uraufführung der neuen Oper „Il Viaggio“ (Dante) von Pascal Dusapin beim Festival d‘Aix-en-Provence, mit Musikern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin beim Kissinger Sommer sowie bei den Dresdner Musikfestspielen und den Herrenchiemsee Festspielen unterwegs. Zudem war er mit Musikern des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg für eine Zusammenarbeit mit dem bekannten Noh-Schauspieler Akihiro Yamamoto und seinen Theatermitgliedern im Yamamoto Noh Theatre Osaka sowie für weitere Konzerte in Japan. Die nächsten Wochen ist er in Hamburg und zwar sowohl an der Staatsoper als auch in der Elbphilharmonie. Im November 2022 geht es für den Dirigenten wieder weiter weg und zwar nach Trento, Montréal, München und Wien.

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