Die Oper „L’enfant et les sortilèges“ von Joseph-Maurice Ravel an der Eisler in Berlin

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An der Eisler in Berlin ein Portrait von Karl Max und der Hinweis auf den "Frieden der Völker", der lebe! © Münzenberg Medien, Foto/BU: Stefan Prbnow, Aufnahme: Berlin, 16.7.2022

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß an der Eisler von Rebekah Rota eine Operninszenierung stattfinde, das wird in einer Pressemitteilung der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin vom 10.10.2022 mitgeteilt und auch der Name der Oper. L’enfant et les sortilèges (deutsch: Das Kind und der Zauberspuk) ist eine Oper von Joseph-Maurice Ravel, die der am 7. März 1875 in Ciboure geborene und am 28. Dezember 1937 in Paris gestorbene Komponist 1924 fertigschrieb und die 1925 in der Opéra de Monte-Carlo uraufgeführt wurde.

Daß es der 45-minütigen Oper „unheimlich“ zugehen würde, das wird nicht verschwiegen. Weiter heißt es: „Das ungezogene Kind wird bestraft, demoliert Möbel und quält Tiere, und plötzlich werden auf wundersame Weise die Gegenstände im Zimmer lebendig – die Standuhr, Fledermäuse, Katzen und Frösche beginnen zu sprechen. Als das Kind wieder brav ist, ist alles wieder gut. Barock und Jazz, Walzer und Sarabande vereint Ravel zu einem unikalen Stilmix.“

Das Stück, für das Sidonie-Gabrielle Colette Libretto schrieb, wird nun an der Eisler in Berlin präsentiert. Die Premiere soll am 22.10.2022, ab 19 Uhr im Studiosaal sein. Weitere Vorstellungen sind für den 22. bis 27.10.2022 geplant.

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