Ein gutes Buch von Hannah Arendt oder „Schwarze Erfahrungen“? – Zur Ausstellung „Ersehnte Nähe – Singarum J. Moodley und Neo I. Matloga“ im Marta Herford

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Das Plakat zur Ausstellung "Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert" vom 27.3. bis 18.10.2020 im DHM Berlin. © Copyright Art Resource New York Hannah Arendt Bluecher Literary Trust

Herford, Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß „mit der Ausstellung ‚Ersehnte Nähe – Singarum J. Moodley und Neo I. Matloga'“, die vom 24.10.2021 bis zum 13.02.2022 im Museum Marta Herford laufen solle, hätten die Macher „zwei südafrikanische Künstler unterschiedlicher Generationen“ zusammengebracht, „deren Werke von Freiheit und Toleranz erzählen“ würden, wie es in einer Marta-Herford-Pressemitteilung vom 21.10.2021 heißt.

Weiter im Text: „Singarum Jeevaruthnam Moodley eröffnete 1957 ein Fotostudio, das sich während der Apartheid zu einem Rückzugsort für die Nicht-Weiße-Bevölkerung entwickelte. Seine Studioporträts werden gemeinsam mit den collagierten Malereien des 1993 geborenen Neo Image Matloga präsentiert, die Szenerien und Charaktere fern konventioneller Konzepte von Geschlecht und Identität abbilden. Die Werke zeigen auf subtile Weise Systeme der Unterdrückung auf und lassen durch ihr Zusammenspiel einen Dialog über Vielfalt entstehen, dessen Aktualität ungebrochen ist.“

Systeme der Unterdrückung? In welchem leben wir eigentlich?

In Zeiten wie diesen und an Orten wie diesen ist mehr denn je von Identitäten und Identitären die Rede. Klassen und Klassenkampf war wohl gestern. Faschismus und Totalitarismus scheinen für viel zu viele auch Schnee von gestern. Selbstverständlich darf man Hitlerismus und Stalinismus miteinander vergleichen und auch den jeweiligen Sozialismus in deutschen und russischen Landen. Ob diese historischen Formen für immer Geschichte sein werden oder weiter und wieder Geschichte schreiben, darüber darf man streiten wie über die These, daß diese auf der wachsenden Zerstörung des politischen Raums durch die Entfremdung des Individuums in der Massengesellschaft beruhen.

Die Parteien im klassischen Sinne, nicht im heutigen Neusprech, waren den Techniken der Massenpropaganda unterlegen und sind es noch immer. Auch schreitet der Zerfall der Nationalstaaten voran. Viele Staaten werden förmlich zwischen Imperien, die kommen und gehen, zerrieben, wie Max und Moritz, Streicher ihrer Staatsführer zum Trotz.

Welches Licht nun die Hanswurstiade mit „Schwarzen Erfahrungen“ ins bei zu vielen offensichtlich Dunkle ihrer Erkenntnisse bringen soll, das bleibt ein Rätsel. Unterdrückung jedoch bleibt. Derweil tritt der Totalitarismus immer unverschleierter zu Tage. Nicht nur in Berlin, sondern auch in Herford. Beide Städte werden umvolkt wie das ganze Land. Die Mohammedanisierung des BRD abgekürzten Vasallenstaates der VSA schreitet unaufhaltsam voran. Keine Frage: Die BRD ist ein Vielvölkerstaat.

Wie auch immer die Namen der Regenten lauten, auch der Import von Judenhaß hört nicht auf. Die Schuldigen dürfen Christen und Sozen sowie Besserverdienende und Olivgrüne genannt werden, schließlich sind Tausende von ihnen Mitglieder der Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU, FDP, CSU und Die Linke. Nebenbei bemerkt: Diese schreiten mit jeder Menge dummer Juden an ihrer Seite voran bei der Umvolkung und Mohammedanisierung der BRD.

Schon jetzt ist abzusehen, daß dagegen die „Schwarzen Erfahrungen“ als ein Zeitvertreib von Singarum J. Moodley und Neo I. Matloga auch nicht helfen wird, aber vielleicht ein gutes Buch von Hannah Arendt. Nehmen Sie sich dafür Zeit.

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