Start Musik Konzerte ITALY meets Spain. One Night Only. Eine Veranstaltung mit Live-Musik. Geographische Betrachtungen

ITALY meets Spain. One Night Only. Eine Veranstaltung mit Live-Musik. Geographische Betrachtungen

One Night Only - Italien und Spanien treffen sich in der Küche. Die Veranstaltung wird von Live-Musik begleitet werden. ITALY meets Spain
Auch diese Veranstaltung heißt "One Night Only", so wie der interessante neue Kinofilm, der am 27. August '26 startet. © Photo BU copyright 2026 BY Andreas Hagemoser, Aufnahmeort- Berlin, -datum 18.8.'26

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). ITALY meets Spain – one night only; zu deutsch: Italien trifft Spanien, nur für einen Abend. One Night bedeutet zwar ‘eine Nacht‘, aber nicht in diesem Zusammenhang. Den Titel des amerikanischen Spielfilms „ONE NIGHT ONLY“, der am Donnerstag, den 27.8. bundesweit in die deutschen Kinos kommen wird, übersetzt man dagegen besser mit „Nur für eine Nacht“, da es ausdrücklich um eine ganze Nacht geht in dem Film. Das luxuriöse Vier-Gang-Menü, das unter dem Motto „Italy meets Spain“ am Mittwoch serviert werden wird, ist nur für den Abend gedacht. Die Türen des kleinen, aber feinen Restaurants öffnen erst um halb acht, also um 19.30 Uhr. Sie bleiben wohl höchstens auf bis Mitternacht auf. Im Spielfilm auf den USA, der in New York spielt, dauert die Nacht bis 6. Dazu hoffentlich später mehr. Das Plakat im Beitragbild mischt englisch mit ein bisschen italienisch. Normalerweise abstoßend. ‚La Famiglia‘ bedeutet die Familie.

Der Grund, warum wir diese Veranstaltung hier erwähnen, ist dreierlei. Das Wichtigste: „One night only“ startet am Donnerstag, den 27.8. im Kino, am Vorabend ist die Veranstaltung halb gleichen Namens. Zum anderen der kritische Hinweis auf ein Plakat von vielen in Berlin, auf dem auf die eingeborene Bevölkerung keine Rücksicht genommen wird, obwohl sie für 65 Euro bestimmt gern am Tisch gesehen wird. Oder ist es ein Kompliment an die Deutschen, dass sie so gut italienisch und englisch verstehen? Weil Sie das Volk der Dichter und Denker sind? Und dementsprechend, wie natürlich Mozart, Händel (obwohl, der war auch Brite), Beethoven und Bach beweisen, in ihren Kompositionen italienische Begriffe verwenden. Allegro, Andante, piano. q.e.d. (lateinisch für: was zu beweisen war.) Italienisch ist die Weltsprache der Musik. Die Anweisungen über den Noten sind in der Sprache der Italiener verfasst.

Die Sprache der Musik ist italienisch

Was uns zum nächsten wichtigen Grund unserer Erwähnung bringt: der Musik. Es gibt bei dem Menü Tischmusik; man könnte auch sagen: ein Konzert. Und weil wir soviel englisch um uns herum haben, etwas ‚deutlicher‘: Live-Musik.

Hausmusik ist eine gute Tradition. Tischmusik gab es in den 80er und 90er Jahren, teils noch in West-Berlin, auch in zum Beispiel indischen Restaurants. Musikerinnen, die auf weitaus bekannteren Bühnen auftraten, wie Claudia Armenious oder Laura Patchen, die sonst den großen Kamalesh Maitra begleitete, betrachteten die Auftritte wohl wie eine weitere gute Probe und trugen, wie indische Musik üblicherweise, zur Heilung und Harmonie bei.

Italy meets Spain – gibt es eine gemeinsame Grenze?

Zuletzt: Spain heißt ja Spanien. Die Spanischkenntnisse vieler Deutscher sind wohl begrenzt. Wer weiß schon, dass ‚Paella’ eigentlich einfach ‚Pfanne‘ bedeutet? Aber: Italy meets Spain – ist das nicht irreal? Nun, eine Landgrenze gibt es in der Tat nicht. Da liegen die Franzosen dazwischen. Auch bei den Kolonien gab es so etwas eher nicht. Aber eine Seegrenze schon eher.

Wenn man von Sardinien stracks nach Westen fährt, kann man zwar nicht nach Valencia, weil Menorca, Mallorca und Ibiza im Weg sind. Aber von Alghero – nicht Allegro, wie in der Musik – in Nordsardinien kann man in einer geraden Linie westnordwestlich nach Barcelona kommen. Warum also nicht auf einem Teller oder wenigstens in einem Menü?

Die Nordspitze Sardiniens liegt auf der Höhe Barcelonas bei wenig mehr als 41 Grad Nord, die Halbinsel Barceloneta in der Stadt mit Strandlage ist nur wenige (geographische) Minuten nördlich der sardischen Nordspitze.

Außerdem verbinden Fährlinien das katalanische Barcelona mit der alten Stadt Civitavecchia links am italienischen Stiefel nur wenig nördlich Roms und eine weitere Fährverbindung besteht zwischen Barcelona und Porto Torres an der geschützten Bucht an der Nordküste Sardiniens.

Dass man von Sizilien und Sardinien ohne Landhindernis direkt nach Melilla und das etwas weiter westlich gelegene Ceuta segeln könnte, ist richtig. Doch diese spanischen Enklaven liegen auf dem afrikanischen Kontinent und da wollen im Moment anscheinend hauptsächlich Marokkaner und andere Afrikaner hin. Zudem hat Italien selbst genug Strände. Auf dem Stiefel und sogar auf Lampedusa.

Aber: Italy meet Spain – Italien begegnet Spanien – Möglichkeiten gibt es. Auf dem Teller und in der Realität. Man muss nur über den Tellerrand blicken.

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