
Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Daß „die Vier letzten Lieder‘ … als künstlerisches Vermächtnis des Klangmagiers Richard Strauss“ gelten, das wird in einer Pressemitteilung aus der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin vom 27.5.2026 kundgetan. Die „Vier letzten Lieder“ würden, so heißt es weiter, „die Endlichkeit der Welt und die Abschiedsstimmung des über 80-jährigen Komponisten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs“ widerspiegeln.
Nun, mit dem „Zweiten Weltkrieg“ dürfe die Fortsetzung des „Ersten Weltkrieges“ gemeint sein und somit zwei Großkriege in Europa. Solche hat es viele gegeben, nicht nur zwei. Die Punischen Kriege waren auch nicht klein, sondern groß und Weltkriege. Und sie dauerten länger als die beiden Großkriege in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts nach unserer Zeitrechnung.
Vom Militär zurück zur Musik und zur besagten Pressemitteilung, in der darüber informiert wird, daß „Kreisläufe der Natur … in den vertonten Gedichten von Joseph von Eichendorf und Hermann Hesse … – Jahreszeiten, Tageszeiten und ein Menschenleben“ – durchmessen werden würden und die Solistin … die Sopranistin Duangamorn Fu aus dem Königreich Thailand sei.
Die „Vier letzten Lieder“ sollen am Dienstag, den 16.6.2026, ab 20 Uhr im Konzerthaus Berlin zu Gehör gebracht werden.
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