Kalt, aber keine Bezahlschranke – Draußen-Kunst im Skulpturengarten Stein Egerta, Schaan, in Liechtenstein

Der Disentiser-Würfel, auch Andreaskreuz-Würfel genannt, 1984–86/1988, von Georg Malin im Skulpturengarten Stein Egerta, Schaan, in Liechtenstein. © Kunstmuseum Liechtenstein

Schaan, Lichtenstein (Kulturexpresso). In Zeiten wie diesen, in denen nicht Viren Museen schließen, sondern Menschen, die es angeblich gut meinen, Kenner und Kritiker nennen sie Gutmenschen, bleibt Deutschen die es sind und sein wollen nur das Draußen und Sein an der frischen Luft.

Auch im aktuellen Winter ist es im Skulpturen-Parcours des Kunstmuseums Liechtenstein kühl, aber der ist frei zugänglich, also mit keiner Bezahlschranke versehen.

„Georg Malin, damaliger Konservator der Staatlichen Kunstsammlung“, solle „1995 im Garten des Bildungshauses Stein Egerta einen Skulpturengarten“ eingerichtet haben, „für den ortsspezifische Skulpturen entstanden“ seien, heißt es auf der Heimatseite Kunstmuseum.li im Weltnetz und weiter: „Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus durch die Hilti Art Foundation und des neu entstandenen Museumsplatzes wurden einige Skulpturen neu platziert. Hinzu kam die Neugestaltung des Skulpturengartens in der Stein Egerta im Jahr 2016, die weitere Neuplatzierungen, unter anderem auf der Burg Gutenberg, mit sich zog.“

Selbst wenn das Drinnen-Museum geschlossen ist, kann draußen Kunst erleben werden. Ziehen Sie sich dafür warm an! Der Skulpturengarten der Stein Egerta in Schaan ist frei zugänglich und ein schöner Ort für einen Winterspaziergang.

Nebenbei bemerkt finden sich über ganz Liechtenstein verteilt Skulpturen der Sammlung im öffentlichen Raum. Trotzen Sie den Gutmenschen und deren Ausgangssperren, gehen Sie spazieren!

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