Mitsingkonzert mit Jocelyn B. Smith & Friends

Die Sängerin Jocelyn B. Smith im November 2016 in Berlin-Reinickendorf. Am 31. Oktober 2017 sang sie mit den Different Voices of Berlin im Konzertsaal der UdK. © Foto/BU: Andreas Hagemoser, Aufnahme: Berlin, 31. Oktober 2017

Berlin, Deutschland (Kulturexpresso). Das Mitsingkonzert mit Jocelyn B. Smith & Friends in Berlin-Lichterfelde-Ost in der Petruskirche auf dem Oberhofer Platz am Freitag, den 17. Februar 2023 um 20 Uhr ist den Eintritt wert. Zum Einen musste auch die Jazz- und Opernsängerin wegen der Gesetze und Verordnungen der Jahre 2020, 2021 und 2022 viele Auftritte und Konzerte absagen. Es besteht immer noch Nachhofbedarf. 2. wird nicht nur Jocelyn B. Smith singen und ggf. auch spielen, sondern auch die Friends (Freunde). 3. wird auch noch ein kleiner, Berliner, integrativer Chor singen, der unter anderem aus den 4bridges hervorgegangen ist.

4. kann man – können Sie! – bei vielen Liedern, sogar auch bei den Songs mitsingen. Selbst mitsingen! Wie einst bei „Everybody can sing„! (Jeder kann singen!)

5. Es wird englisch und auf deutsch gesungen!

6. hat Jocelyn B. Smith gerade in Bonn der Beethoven-Preis erhalten!

7. Das Bundesverdienstkreuz hatte sie ja schon.

Den Rest können Sie wohl nur live oder online herausfinden.

Mögliche Lieder für das Mitsingkonzert mit Jocelyn B. Smith & Friends

könnten sein „Where can I go?“. Der Song ist auf englisch und geht zu Herzen. Es ist ein Psalm und es geht auf deutsch gesagt darum, das man sich vor Gottes (der Göttin) spirit (nennen Sie es heiligen Geist, wenn Sie mögen, auch wenn das eine freie Übersetzung sein mag) nirgendwo verstecken kann (was gut ist, in einem positiven Sinne gemeint) und vor Gottes Gesicht nicht fortlaufen.

Selbst man das weit entfernteste Meer bereisen würde, wäre Gottes Hand doch da, um einen zu führen. Unaufdringlich, sanft, aber fest und verlässlich. Ja, wohin könnte ich gehen? Nirgendwohin, wo sein Einfluss nicht spürbar wäre (wenn ich es zulasse, freilich).

Der Schlüssel ist Hinsehen

Vielleicht wird es auch „Wenn du wegschaust„, ein deutsches Lied dieses Jahrtausends, nicht von Elton Johns Songwriter, sondern wie so vieles von Jocelyn B. Smith selbstgeschrieben, manchmal mit einem ihrer Chöre. Wie in diesem Fall. Wenn du wegschaust, siehst du nicht.

Zufall oder kein Zufall: göttliche Fügung? Das erste Mal, dass dieses neue Lied in der Petruskirche ertönen wird – wenn es denn ertönen wird, so etwas ist nie ganz sicher, denn selbst, wenn es geplant wäre oder ist, kann es sich ändern, die Auswahl von Stücken für ein Konzert, im Fachjargon ’setlist‚ ist nicht statisch. Der Gott des Vergessens hat Einfluss und es wird gefühlt.

Das erinnert uns an eine Geschichte, die wir erstmals in den Achtziger Jahren hörten. Früher hätten indische Musiker erstmal den vibe (die Schwingung, Vibration in der Luft, auch energetisch gespürt vor einer Veranstaltung. Sie gingen zu dem Konzert, aber machten nicht nach Schema F, was geplant war, sondern hörten erstmal auf die Schwingung. Stimmte die nicht, wurde der Instrumentenkoffer gar nicht erst geöffnet und der Künstler ging wieder nachhause. Oder ja, einfach wohin er wollte. Eintrittskartenerstattung und Regreß gab es noch nicht. Die kamen dann im eisernen Zeitalter der Beharrlichkeit und Planung, des Festhaltens an ebendiesem, auch wenn es nicht passt.

Der Schlüssel – Hinsehen

Also: kein Zufall? Abel Zufall? Der Schlüssel ist – ja, der Schlüssel zum Himmel und zur Lösung der Probleme in diesem irdischen Jammertal, in dem es an solchen Abenden auch viel Spaß machen kann, … aber auch das Magazin der Evangelischen Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf. Die aktuelle Ausgabe 01/ 2023 mit 24 Seiten (1+23=24) etwa im DIN-A4-Format – für Februar/ März hat eine Titelgeschichte. Titelbild – sehen Sie gern hin, wenn Sie noch ein Exemplar finden: Ein Mann photographiert von einem Hang aus den Sonnenaufgang. Das THEMA des Heftes, das Hauptthema auf den ersten Seiten, lautet HINSEHEN.

Laura Wizisla und Roland Wicher schreiben dort in der Februarausgabe vom Hinsehen und möglicherweise wird in der Petruskirche im Februar davon gesungen, was passiert, wenn du wegschaust.

Keine menschliche Absicht.

Gleichzeitigkeit/ Synchronizität.

Es ist alles da. Alles was Sie brauchen. Sehen Sie hin. Einfach hinsehen.

Ein anderer Buchtitel, den wir uns gut merken konnten, lautete: Alles, was Du wissen musst, hast Du schon als Kind gelernt!

Ich wünsche Dir ein schönes Konzert

Vielleicht wird auch „Ich wünsche Dir“ gesungen, ein Lied das Mechthild geschrieben hat und so voller schöner, aber auch kluger Wünsche ist, dass es eine Freude ist und einem das Herz aufgeht. Es ist eigentlich wohl ein Gedicht gewesen und wurde dann mit Jocelyn B. Smith vertont.

Lassen wir uns überraschen. Jocelyns Repertoire ist ja recht groß, und wenn sie sich entscheidet, zu wechseln oder etwas zu verändern – engl. choose to change – dann wird es Wandel und gut sein.

Wie hieß doch noch ein Buch, dessen Titel uns nicht aus dem Kopf geht? Be here now – sei jetzt hier. So einfach ist es.

Wer

Was? Wann? Wo? Mitsingkonzert mit Jocelyn B. Smith & Friends

Wann? Am Freitag, den 17. Februar 2023 um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr oder 19:30 Uhr)

Es kostet Eintritt.

Wo? Petruskirche, mitten auf dem Oberhofer Platz in Lichterfelde-Ost.

Anfahrt: durch die Oberhofer Straße, die von Westen und Osten auf den gleichnamigen Platz führt. Anders gesagt: hinter der Kirche und hinter dem Platz setzt sich die Oberhofer Straße fort.

Mit den Öffentlichen (ÖPNV): S-Bahn bis Lichterfelde Ost.

Noch näher liegt der Regionalbahnhof Lichterfelde-Ost. Der schnellste Weg zum Mitsingkonzert mit Jocelyn B. Smith & Friends vom Potsdamer Platz und Bahnhof Südkreuz.

BVG-Busse, die ja immer ein Zubringer zu Bahnhöfen sind in Berlin, verkehren hier auch zuhauf und halten meist auf der Ostseite der Bahnstrecken.

Oberhof, das kommt Ihnen bekannt vor? Ja, vielleicht haben Sie vor kurzem im Fernsehen bei Sonnenwetter und bestem Schnee die Biathlonweltmeisterschaft im thüringischen Oberhof gesehen.

Hinweis zur Vermeidung von Missverständnissen: Ein Mitsingkonzert ist nicht chinesisches (Mi-Tsing-Konzert), sondern was deutsches (Mit-sing-Konzert mit weichem ’s‘).

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